Ewige Anbetung

Nächtliche Anbetung in der Kirche St. Remigius Bonn im Juni 2008

Die ewige Anbetung ist eine alte Tradition der eucharistischen Anbetung in der römisch-katholischen Kirche. Grundlage dafür ist der Glaube an die wahrhafte Gegenwart Jesu Christi in den Gestalten der Eucharistie.

Geschichte

Ab dem 10. Jahrhundert entstand in Klöstern die Tradition, in einer Kapelle den Leib Christi in Gestalt der Hostie zu verehren. Aus der Gebetsform der Anbetung entwickelte sich das ewige Gebet vor dem in der Monstranz ausgesetzten Altarssakrament. Um die Präsenz Christi in der Welt ständig gegenwärtig zu halten und sich immer daran zu erinnern, führte man die Anbetung zu jeder Tages- und Nachtstunde ein. In Deutschland wurde das ewige Gebet von Johann Philipp von Walderdorff (1701–1768) eingeführt. Gemäß einer Anweisung der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung darf die Aussetzung des Allerheiligsten niemals ohne eine hinreichende Gebetswache stattfinden.

Es gibt verschiedene Formen des ewigen Gebets:

Ordensgemeinschaften mit ewiger Anbetung

Es gibt einige Ordensgemeinschaften, die sich besonders der ewigen Anbetung widmen. Dazu gehören unter anderem:

Siehe auch

Literatur

Commons: Ewige Anbetung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Instruktion Redemptionis sacramentum Nr. 138. Abgerufen am 7. Juni 2017 (Nr. 138).
  2. ↑ Roland Noe: anbetung.info. Abgerufen am 7. Juni 2017.