| Exmortem | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Death Metal |
| Aktive Jahre | 1992–2010 |
| Letzte Besetzung | |
| Simon „Smerte“ Petersen | |
| Sigtyr (Martin Thim) | |
E-Gitarre | Andreas „Mephistopheles“ Schubert |
| Kim Nielsen (seit 2005) | |
| Morten Siersbæk (seit 2006) | |
| Ehemalige Mitglieder | |
Gesang, Bass | Søren Lønne (1993–1999) |
E-Gitarre | Henrik Kolle (1992–2001) |
Bass | Mads Weng (1992–1994) |
Schlagzeug | Mike Nielsen (1992–1998) |
Schlagzeug | Dennis (1998–1999) |
Schlagzeug | Michael „Galheim“ Pedersen |
Schlagzeug | Reno Killerich (1999–2004, mit Unterbrechungen) |
Exmortem ist eine dänische Death-Metal-Band aus Aarhus.
Die Band wurde 1992 unter dem Namen Mordor von Søren Lønne (Gesang und Bass), Henrik Kolle (Gitarre) und Mike Nielsen (Schlagzeug) gegründet. Kurze Zeit später benannte sich die Band in Exmortem um.
1995 erschien das erste Album Labyrinth of Horror über Euphonious Records, gefolgt 1998 vom zweiten Album Dejected in Obscurity. 1999 folgte eine Split-EP mit der deutschen Black-Metal-Band Impending Doom.
Danach folgten einige Labelwechsel. Berzerker Legions wurde 2001 auf Hammerheart Records veröffentlicht. Die Band wurde sich jedoch finanziell nicht mit dem Label einig, so dass bereits 2002 das Album Pestilence Empire über Osmose Productions erschien.
2005 kam die Band beim Earache-Sublabel Wicked World Records unter. und veröffentlichte das Album Nihilistic Contentment. Zwischenzeitlich waren alle Gründungsmitglieder ausgestiegen. Martin Thim war allerdings bereits beim ersten Album als Gitarrist dabei.
2008 erschien das letzte Studioalbum Funeral Phantoms über Mighty Music. Im Juli 2010 löste sich die Band auf.
Exmortem waren zusammen mit Illdisposed und Panzerchrist eine der dienstältesten dänischen Death-Metal-Bands. Musikalisch verwendet man des Weiteren Einflüsse aus dem Doom Metal und dem Grindcore. Einige Alben sind in einem sehr schnellen Stil gespielt, wie man ihn von Angelcorpse oder Krisiun kennt, spätere Alben sind auch eher langsamer. Die Musik ist dabei eher technisch orientiert, im Stile von Bands wie Morbid Angel und Bolt Thrower. Textlich werden sowohl Horrorthematiken als auch reale Begebenheiten wie Kriege aufgegriffen. So handelt der Titeltrack von Funeral Phantoms von serbischen Todeskommandos aus dem Kosovokrieg.