Rudolf Ferdinand Vogel oder F. Rudolf Vogel (geboren 11. Februar 1849 in Gießen; gestorben 3. April 1926 in Hannover) war ein deutscher Architekt und Architekturschriftsteller.
Vogel war Sohn des Mediziners und Hochschullehrers Julius Vogel und dessen Ehefrau Mathilde, geborene Gotthard. Bis zur Unterprima besuchte er die Realschule I. Ordnung im Waisenhaus in Halle an der Saale. 1870 bis 1871 war er Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg.
Mit Unterbrechung studierte er von 1872 bis 1879 an der Polytechnischen Schule Hannover als Schüler unter anderem von Conrad Wilhelm Hase, reiste zudem nach Nord- und Südamerika.
In Deutschland propagierte Vogel den amerikanischen Landhausbau, in dem er „eine Verwandtschaft“ zur Hannoverschen Schule sah. 1890 begründete er die Bauzeitschrift Deutsche Bauhütte, deren Chefredakteur er im hannoverschen Curt-R.-Vincentz-Verlag war.
1878 wurde Vogel Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein Hannover und war ab demselben Jahr als Architekt im Adressbuch der Stadt Hannover nachweisbar, darunter von 1879 bis 1882 in Geschäftspartnerschaft mit dem Architekten Adolf Schuermann in der Firma Schuermann & Vogel - Architekten und Unternehmer von Betonanlagen.

Vogel, 1903 einer der Mitbegründer des Bundes Deutscher Architekten (BDA), plante vor allem Villen, Wohn- und Geschäftshäuser, aber 1905 beispielsweise auch die Neue Synagoge in Peine.
Gebäude (Auswahl)
Schriften (Auswahl)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vogel, Rudolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Vogel, Rudolf Ferdinand (vollständiger Name); Vogel, F. Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Architekturschriftsteller, Mitbegründer des Bund Deutscher Architekten |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1849 |
| GEBURTSORT | Gießen |
| STERBEDATUM | 3. April 1926 |
| STERBEORT | Hannover |