| GT4 European Series | |
|---|---|
| Fahrzeugtyp | Gran Turismo |
| Land oder Region | |
| Aktueller Name | GT4 European Series |
| Bisherige Namen | GT4 European Cup GT4 European Trophy GT4 European Series Northern Cup GT4 European Series Southern Cup |
| Erste Saison | 2007 |
| Fahrzeuge | GT4 |
| Reifen | |
| Offizielle Website | gt4europeanseries.com |
Die GT4 European Series ist eine europäische GT-Rennserie für GT4-Fahrzeuge, die von der SRO Motorsports Group organisiert wird. Die Meisterschaft richtet sich an Profi-Amateur-Teams (Pro/Am) und ist eine der wichtigsten Rahmenserien der GT World Challenge Europe.
Die GT4 European Series wurde 2007 von der SRO Motorsports Group als kostengünstige und amateurorientierte Alternative zum GT3-Motorsport ins Leben gerufen. Seit ihrer Gründung wurde die Meisterschaft mehrfach umstrukturiert und weiterentwickelt und zählt heute zu den bedeutendsten GT4-Rennserien Europas.
Die von der Stéphane Ratel Organisation (SRO) gegründete Kategorie debütierte 2007 zunächst als GT4 European Cup. Ziel war es, eine europaweite Plattform für Amateurfahrer mit seriennahen GT-Fahrzeugen zu schaffen. Um Chancengleichheit zwischen den unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten zu gewährleisten, kommt ein Balance-of-Performance-System (BoP) zum Einsatz, das Leistung und technische Parameter der Fahrzeuge angleicht.
Zwischen 2008 und 2013 wurde die GT4-Kategorie teilweise in nationale Meisterschaften integriert, darunter die British GT Championship. Im Jahr 2013 wurde der GT4 European Cup zur GT4 European Trophy weiterentwickelt und um Veranstaltungen weiterer europäischer Rennserien erweitert. Bereits 2014 fusionierte die Meisterschaft mit der Dutch GT4 Championship und erhielt ihren heutigen Namen GT4 European Series.
Aufgrund steigender Teilnehmerzahlen wurde die Meisterschaft 2017 in die GT4 European Series Northern Cup und die GT4 European Series Southern Cup aufgeteilt, wobei letztere gemeinsam mit der FFSA GT Championship ausgetragen wurde. Gleichzeitig wurden die Klassen Silver Cup, Pro-Am Cup und Am Cup eingeführt. Seit 2018 wird die Northern Cup wieder als einheitliche GT4 European Series ausgetragen, während die Southern Cup als eigenständige französische GT4-Meisterschaft fortgeführt wurde.
Seit 2019 wächst die Serie kontinuierlich und verzeichnet steigende Starterfelder sowie eine zunehmende Beteiligung verschiedener Hersteller. Sie gilt als wichtiger Entwicklungsschritt für Nachwuchsfahrer auf dem Weg in den GT3-Sport.
Seit der Saison 2025 trägt die Meisterschaft offiziell den Namen GT4 European Series powered by RAFA Racing Club. Teilnahmeberechtigt sind überwiegend Amateurfahrer der FIA-Kategorie Bronze sowie semiprofessionelle Fahrer der Kategorie Silver. Zum Fahrzeugfeld gehören unter anderem der BMW M4 GT4, der Ford Mustang GT4 und der Audi R8 LMS GT4. Die Rennwochenenden umfassen in der Regel zwei einstündige Rennen und finden meist im Rahmen der GT World Challenge Europe statt, darunter auch beim CrowdStrike 24 Hours of Spa.
Die GT4 European Series umfasst jährlich sechs Rennwochenenden mit jeweils zwei 60-minütigen Sprintrennen.
Jedes Rennwochenende beginnt mit zwei Qualifying-Sitzungen. Das erste Qualifying (Q1) bestimmt die Startaufstellung für das erste Rennen, das zweite Qualifying (Q2) die Startaufstellung für das zweite Rennen. Fahrer 1 bestreitet Q1 und startet Rennen 1, Fahrer 2 übernimmt Q2 und startet Rennen 2.
In jedem Rennen ist ein verpflichtender Boxenstopp mit Fahrerwechsel innerhalb eines festgelegten Zeitfensters vorgeschrieben. Die Dauer des Boxenstopps ist reglementiert (beispielsweise 98 Sekunden von Boxeneinfahrt bis Boxenausfahrt), Verstöße werden mit Zeitstrafen geahndet. Alle Rennen werden mit einem fliegenden Start eröffnet.
Die Meisterschaft richtet sich an Profi-Amateur-Teams und ist in drei Wertungsklassen unterteilt:
Um möglichst gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen den verschiedenen GT4-Fahrzeugen zu gewährleisten, setzt die SRO ein Balance-of-Performance-System ein. Dieses reguliert die technischen Parameter der Fahrzeuge verschiedener Hersteller wie Audi, BMW, Ford, McLaren, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota.
| Jahr | GT4 | Light | Supersport |
|---|---|---|---|
| 2007 | Nicht vergeben | Nicht vergeben | |
| 2008 | |||
| 2009 | Nicht vergeben | ||
| 2010 | |||
| 2011 | |||
| Jahr | Silver Cup | Pro | Am |
| 2013 | Nicht vergeben | ||
| 2014 | |||
| 2015 | |||
| 2016 | |||
| Jahr | Silver Cup | Pro-Am Cup | Am Cup |
| 2017 | |||
| 2018 | |||
| 2019 | |||
| 2020 | |||
| 2021 | |||
| 2022 | |||
| 2023 | |||
| 2024 | |||
| 2025 |
| Jahr | Gesamt | ||
|---|---|---|---|
| 2007 | Nicht vergeben | ||
| 2008 | |||
| 2009 | |||
| 2010 | |||
| 2011 | |||
| 2013 | |||
| 2014 | |||
| 2015 | |||
| 2016 | |||
| Jahr | Silver Cup | Pro-Am Cup | Am Cup |
| 2017 | |||
| 2018 | |||
| 2019 | |||
| Jahr | Gesamt | ||
| 2018 | |||
| 2019 | |||
| 2020 | |||
| Jahr | Silver Cup | Pro-Am Cup | Am Cup |
| 2021 | |||
| 2022 | |||
| 2023 | |||
| 2024 | |||
| 2025 | |||