Koordinaten: 47° 30′ 44,6″ N, 8° 31′ 30,4″ O; CH1903: 681842 / 262970
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Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS | |
|---|---|
| Aufstellung | 1. Januar 2004 |
| Staat | |
| Streitkräfte | Schweizer Armee |
| organisatorische Einheit | Kommando Cyber |
| Truppengattung | Führungsunterstützungstruppen |
| Gliederung |
1 FU Bat |
| Sitz des Stabes | |
| Motto | Leistung aus Leidenschaft |
| Kommandant | |
| Kommandant | Br Martino Ghilardi |
| Stellvertreter | Oberst i Gst Roger Rauper |

Die Führungsunterstützungsbrigade 41 (FU Br 41) ist die grösste Brigade der Schweizer Armee. Seit 2024 dem Kommando Cyber (Nachfolger der Führungsunterstützungsbasis FUB) unterstellt, betreibt sie geschützte Führungsanlagen (Hauptquartiere) und stellt modernste Kommunikations- und Informationssysteme für die Führung von militärischen und subsidiären Einsätzen bereit. Zudem erbringt sie Dienstleistungen im Bereich Kryptologie, Übersetzen und Dolmetschen (Sprachspezialisten). Die Brigade wurde im Rahmen der Armeereform XXI per 1. Januar 2004 gegründet. Nachdem sie jahrelang von Bern aus geführt worden war, ist das Kommando der FU Br 41 per 1. April 2009 nach Bülach in die dortige Kaserne gezogen. Geführt wird die FU Br 41 seit dem 1. April 2023 von Brigadier Martino Ghilardi. Sein Vorgänger war Brigadier Thomas A. Frey (1. Januar 2020 bis 31. März 2023).
Der Begriff Führungsunterstützung (FU) umfasst sämtliche zur Führung von Einsätzen benötigten Infrastrukturen, Hilfsmittel und Dienstleistungen. Nutzern wird eine sichere und geschützte Arbeitsumgebung mit Kommunikations- und Informationssystemen bereitgestellt. Die FU Br 41 ist in drei Bereiche unterteilt:
Der Auftrag der FU Br 41 gliedert sich in vier Hauptaufgaben:
Die FU Br 41 betrieb den Botschaftsfunk bis zu dessen Stilllegung im Januar 2015.
Hierbei kann es sich um rein militärische Einsätze in Krisen und Konflikten handeln, aber auch um Einsätze zur Unterstützung von zivilen Behörden in Katastrophen oder zur Sicherung von Grossveranstaltungen. Bekannte Beispiele für Einsätze der FU Br 41 sind das World Economic Forum (WEF) in Davos und Fussball-Europameisterschaft 2008 (Euro'08) in Basel, Bern, Genf und Zürich. Aber auch die Patrouille des Glaciers, das Swiss Raid Commando (SRC) und die meisten grossen Übungen von Teilen der Schweizer Armee sind unterstützt worden. Einen grossen Auftritt hatte die FU Br 41 zudem an der Comm’08, einer Ausstellung über den gesamten Bereich der militärischen Führungsunterstützung.
Beim Bergsturz von Bondo haben Angehörige der FU Ber Kp 104 das Warnsystem am Piz Cengalo wieder in Betrieb genommen. Dies hat die Aufräumarbeiten ermöglicht.
Die Brigade gliedert sich per 1. Januar 2018 mit dem Inkrafttreten der WEA wie folgt:
Mit rund 12'000 Angehörigen war die FU Br 41 die grösste Brigade der Schweizer Armee während der Armee XXI. Gegliedert war sie neben dem Brigadestab in folgende 14 aktive Bataillone und Abteilungen:
Führungsunterstützungsbereitschaftskompanie
Für Einsätze wird der FU Br 41 zudem die Führungsunterstützungsbereitschaftskompanie 104 (FU Ber Kp 104) und die Führungsunterstützungsbereitschaftskompanie 204 (FU Ber Kp 204) unterstellt. Die FU Ber Kp 104 und die FU Ber Kp 204 sind Durchdienerformation. Die Ausbildungsverantwortung der beiden Kp trägt die Verbandsausbildung Telematik 61, welche dem Lehrverband Führungsunterstützung 30 angehört.
Aufgelöste Bataillone
Per Ende 2014 wurden 3 Bataillone aufgelöst: Ristl Bat 18, HQ Bat 23 und EKF Abt 53.
Neu gegründete Batallione
Seit dem 1. Januar 2022 verfügt die FU Br 41 über das Cyber Bataillon 42 und den Fachstab Cyber.