
Fabian Saul (* 1986 in Heilbad Heiligenstadt) ist ein deutscher Schriftsteller.
Fabian Saul studierte Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2018 erschien sein erstes Buch Boulevard Ring bei Matthes & Seitz Berlin, das vom gleichnamigen innersten Ring Moskaus erzählt. 2024 erschien Sauls Roman Die Trauer der Tangente, wieder bei Matthes & Seitz Berlin. Der Roman wurde für den Literaturpreis der Stadt Fulda 2025 nominiert.
Seit 2013 ist Saul Chefredakteur des Independent-Magazins Flaneur, das jede Ausgabe einer anderen Straße in der Welt widmet. Saul wurde für seine Arbeit 2021 mit dem Stipendium der Roger-Willemsen-Stiftung und 2022 mit der Alfred Döblin-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ausgezeichnet. 2024 wurde Fabian Saul mit dem Thüringer Literaturstipendium Harald Gerlach für sein Romanvorhaben Beteigeuze ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erschien sein Debütroman Die Trauer der Tangente. Außerdem führte Saul zusammen mit Senthuran Varatharajah im Theater Neumarkt in Zürich Regie bei ihrem gemeinsamen Theaterstück Die Schwerkraft der Gnade über die französische Philosophin Simone Weil. 2026 erarbeite er mit unter anderem Miedya Mahmod, Tanasgol Sabbagh und Karosh Taha die Kölner Hörspielperformance Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss.
Saul lebt in Berlin.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Saul, Fabian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | Heilbad Heiligenstadt |