
Fabrice Hadjadj (* 15. September 1971 in Nanterre, Frankreich) ist ein französischer Schriftsteller und Philosoph, der zum Katholizismus konvertiert ist. Er ist Direktor des Instituts Philanthropos und Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien. Außerdem ist Hadjadj Autor zahlreicher preisgekrönter Werke, Essays und Theaterstücke.
Fabrice Hadjadj ist Absolvent des Institut d’études politiques de Paris und Agrégé der Philosophie. Er ist jüdisch aufgewachsen. Seine Eltern waren militante Maoisten.
1995 erschien sein erstes Buch, Objet perdu, herausgegeben in einem nihilistisch inspirierten Kollektiv, das er zusammen mit Claude Alexandre und John Gelder leitete und an dem unter anderem Michel Houellebecq mitarbeitete.
Die meisten seiner Essays widmet er der Frage nach Erlösung, Technik und Körper, wobei er sich vor allem von Aristoteles, Thomas von Aquin, Heidegger, Emmanuel Lévinas und Günther Anders inspirieren lässt.
Nachdem er mehrere Jahre in der Nähe von Brignoles im Département Var gelebt hatte, wo er Philosophie an einem Gymnasium unterrichtete, zog er 2012 nach Freiburg in der Schweiz, wo er das Institut Philanthropos leitet.
Bis 1998 bezeichnete er sich als Atheist und Anarchist. Danach konvertierte er zum Katholizismus, als er angesichts einer schweren Krankheit seines Vaters eine Kirche im Pariser Quartier Latin betrat und dort begann, zur Gottesmutter Maria zu beten. Er stellt sich selbst als „Jude mit arabischem Namen und katholischer Konfession“ vor.
Schriften von Fabrice Hadjadj
Über Fabrice Hadjadj
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hadjadj, Fabrice |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Schriftsteller und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 15. September 1971 |
| GEBURTSORT | Nanterre, Frankreich |