

Fatima Daas (geboren 1995 in Saint-Germain-en-Laye) ist das Pseudonym einer französischen Schriftstellerin.
Ihre Eltern emigrierten aus Algerien nach Frankreich, wo sie als jüngstes Kind der Familie in Clichy-sous-Bois aufwuchs und das Lycée Alfred-Nobel besuchte. Sie studierte Literatur an der Universität Paris VIII und besuchte einen Schreibkurs bei Tanguy Viel.
Fatima Daas bezeichnet sich als Muslima und als Lesbe.
Daas erhielt 2021 in Berlin für Die jüngste Tochter zusammen mit der Übersetzerin Sina de Malafosse den Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt. Im Jahr 2025 folgte eine gleichnamige Verfilmung durch Hafsia Herzi.
In ihrem zweiten Roman Spiel das Spiel erzählt Daas die Geschichte einer jungen Gymnasiastin in der Banlieue in Paris. Dieser Roman ist geprägt von den Jugenderinnerungen der Autorin. Daas behandelt darin Themen wie das Spiel der Macht, Solidarität und Rassismus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Daas, Fatima |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 1995 |
| GEBURTSORT | Saint-Germain-en-Laye |