Faulbach (Main)

Faulbach
Der Faulbach in Faulbach

Der Faulbach in Faulbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 247114
Lage Hessisch-Fränkisches Bergland

Bayern

Flusssystem Rhein
Abfluss über Main → Rhein → Nordsee
Quelle Zusammenfluss der Oberläufe aus Frickengrund und Kreuzsteingrund:
nordwestlich von Altenbuch
49° 50′ 14″ N, 9° 23′ 37″ O
Quellhöhe Zusammenfluss der Oberläufe aus Frickengrund und Kreuzsteingrund: 267 m ü. NHN
Mündung bei Faulbach in den MainKoordinaten: 49° 47′ 0″ N, 9° 26′ 23″ O
49° 47′ 0″ N, 9° 26′ 23″ O
Mündungshöhe 130 m ü. NHN
Höhenunterschied 137 m
Sohlgefälle 14 ‰
Länge nur Faulbach:
ca. 9,9 km 

mit linkem Oberlauf aus dem Frickengrund:

11,2 km
Einzugsgebiet 29,31 km²
Verlauf des Faulbachs

Der Faulbach ist ein Spessartbach im bayerischen Landkreis Miltenberg, der nach etwa 10 km langem Lauf in ungefähr südöstlicher Richtung bei Faulbach in den Main mündet.

Name

Der Name Faulbach leitet sich vom adjektivischen Bestimmungswort vûl, was stinkend, faul bedeutet, und dem substantivischen Grundwort Bach ab. Der Bach gab der Gemeinde Faulbach ihren Namen.

Geographie

Verlauf

Der Faulbach fließt im Spessart nordwestlich von Altenbuch aus zwei unbeständig wasserführenden Oberläufen aus dem Frickengrund im Norden und dem Kreuzsteingrund im Nordwesten zusammen, die beide ungefähr einen Kilometer lang sind. Er erreicht Ober-Altenbuch in südöstlichem Lauf, nimmt dort seinen größten Zufluss aus dem Kleinen Grund im Westen auf und fließt anschließend in ostsüdöstlichem Lauf durch Unter-Altenbuch. Abwärts des Dorfes passiert er die Neumühle und geht, nördlich des Hohen Bergs und schon auf Faulbacher Gemeindegrund, auf immer südlicheren Kurs.

Am Ortsanfang des überwiegend rechtsseits stehenden Faulbacher Kirchdorfes Breitenbrunn verlässt er sein hangbewaldetes Engtal und tritt in ein weites Flurbecken ein, in dessen Mitte sich der flache Grohberg erhebt, den er im Osten umfließt. Dann wendet er sich nach Südwesten und unterquert die heute als Umgehungsstraße am Ortsrand des Dorfes Faulbach laufende Staatsstraße 2315, wo sein Bachbett stark verändert wurde. Inmitten einer Gehölz- und Grünlandkerbe tritt er in die Dorfkontur ein. Nachdem er dort neben der Hauptstraße auch noch die Bahnstrecke Miltenberg West–Wertheim unterquert hat, mündet er von rechts in die Schleusenausfahrt der Staustufe Faulbach des Mains, der dort eben eine Nordschlinge schlägt.

Zuflüsse

Angaben nach dem BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise), Gewässerlängen abgemessen, Höhen nach Höhenlinienbild abgeschätzt.

Ursprung des Faulbachs etwa 1,2 km nordwestlich der Kreisstraßengabel in Ober-Altenbuch unter einer Kapelle am linken Hangfuß auf etwa 267 m ü. NHN. An dieser Stelle laufen zwei Obertäler zusammen, von Norden der Frickengrund, von Nordwesten der längere Kreuzsteingrund, durch den die Kreisstraße 35 ins Tal eintritt, die ihm dann bis Breitenbrunn folgt.

Mündung des Faulbachs von rechts und Nordosten in Faulbach zwischen Kirch- und Ankergasse in die untere Schleusenausfahrt der Staustufe Faulbach des Mains auf 130 m ü. NHN.

Orte

Der Faulbach fließt durch folgende Orte:

Siehe auch

Commons: Faulbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Horst Mensching, Günter Wagner: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 5,3 MB)
  2. ↑ Höhe abgefragt auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte (Rechtsklick) auf: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  3. ↑ Höhe nach blauer Beschriftung für das Stauziel des Unterwassers der Staustufe Faulbach auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte auf: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  4. 1 2 3 Länge und Einzugsgebiet nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 136 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (Seitenzahl kann sich ändern.)
  5. ↑ Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte auf: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  6. ↑ Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 70 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).