Federschnitt

Der Federschnitt, engl. Feather cut, alternativ auch Chelsea cut oder Renee cut, ist eine Kurzhaarfrisur. Bei ihr bleiben nur die Haare im Nacken und im Stirnbereich (Pony), vor allem aber jeweils eine Haarsträhne vor den Ohren, auffallend lang. Mitunter verbleibt auch hinter den Ohren je eine lange Haarsträhne. Die Ohren selbst bleiben frei. Der übrige Kopf ist kurz geschoren.

Der Schnitt wird häufig individuell variiert. Beispielsweise können die Haare am Hinterkopfwirbel am kürzesten geschnitten sein und von dort aus, nach allen Richtungen hin, gestuft immer länger werden. Zur Erlangung des Federeffekts werden die langen Haare an Stirn, Schläfe und im Nacken, je nach Haardicke, oft noch ausgedünnt.

Der Feather Cut stammt aus den 1960er Jahren und wurde damals von schwarzen Motown-Sängerinnen in einer sehr kurzen Version populär gemacht. Später geriet er zum Markenzeichen weiblicher Angehöriger der politisch rechten wie linken Skinhead-Szenen, der sogenannten Renees, Byrds, Skingirls oder Skinhead Girls.