Felix Fuders (* 16. Januar 1975) ist ein deutscher, in Chile wirkender Ökonom.
Felix Fuders studierte an der Universität Erlangen-Nürnberg und promovierte dort im Jahr 2006.
Seit 2010 ist Fuders Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Austral de Chile und vertritt dort die Fächer Mikroökonomie, Ökologische Ökonomie sowie Wirtschafts- und Geldpolitik. Er ist seit 2016 Direktor des volkswirtschaftlichen Instituts (Instituto de Economía) der Universität.
Fuders beschäftigt sich in seiner Forschung mit Regionalentwicklung, Geldpolitik und ökologischer Ökonomie. Er vertritt das Konzept einer Natürlichen Wirtschaftsordnung (Silvio Gesell). Fuders skizzierte zudem die Idee einer „Ökonomie der Nächstenliebe“ in der nicht das Anhäufen von Geld, sondern der Wunsch, zum Wohle aller etwas beitragen zu können, Triebfeder unseres Handelns ist.
Fuders war zudem maßgeblich an dem Entwurf eines Indexes beteiligt (Índice de Desarrollo a Escala Humana), mit dem der Entwicklungsgrad einer Region anhand der Verwirklichung fundamentaler menschlicher Bedürfnisse festgestellt werden kann. Dieser Index basiert auf der Bedürfnismatrix von Manfred Max-Neef, Martin Hoppenhayn und Antonio Elizalde.
Fuders ist Direktor des Right Livelihood College – Campus Valdivia, Mitglied der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und im Netzwerk für Nachhaltige Ökonomie. Seit 2017 ist er 1. Vorsitzender der Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung.
2024 erhielt Fuders den ersten "Preis für Forschung und Innovation in Nachhaltigkeit", verliehen vom "Red Campus Sustentable", zudem mehr als 44 iberoamerikanische Universitäten gehören.
| Personendaten | |
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| NAME | Fuders, Felix |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher und chilenischer Ökonom |
| GEBURTSDATUM | 16. Januar 1975 |