Albert Felix Kupsch (* 20. September 1883 in Berlin; † 23. März 1969 West-Berlin) war ein deutscher Bildhauer.


Kupschs Eltern waren der Obsthändler Friedrich Wilhelm Kupsch und Auguste Emilie Kupsch geb. Kemmke, wohnhaft Stettiner Straße 46. Nach einer praktischen Bildhauerlehre arbeitete Felix Kupsch als Mitarbeiter in den Ateliers von Otto Stichling und Franz Metzner. Er nahm ein Studium an der Berliner Akademie der Künste auf, wo er von August Gaul und Louis Tuaillon gefördert wurde. Später lehrte er als Professor an der Kunst- und Handwerkerschule Berlin das Fach Bauplastik. Von Dezember 1934 bis April 1941 beteiligte er sich an der Ateliergemeinschaft in der Klosterstraße, in der unter anderem auch Käthe Kollwitz und Herbert Tucholski arbeiteten. Für die 1942 nach einem Luftangriff wiederaufgebaute Staatsoper Unter den Linden schuf Kupsch vier Atlanten im Foyer.
Am 28. Juni 1906 heiratete Felix Kupsch in Berlin-Schmargendorf die am 10. September 1880 in Neustadt-Magdeburg geborene Anna Helene Luise Schneider geb. Krüger, die am 12. März 1940 in ihrer Wohnung in Berlin-Schmargendorf starb.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kupsch, Felix |
| ALTERNATIVNAMEN | Kupsch, Albert Felix (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 20. September 1883 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 23. März 1969 |
| STERBEORT | Berlin |