Felix Marchand

Felix Jacob Marchand (* 22. Oktober 1846 in Halle (Saale); † 4. Februar 1928 in Leipzig) war ein deutscher Pathologe.

Leben

Seine Eltern waren der Professor der Chemie Richard Felix Marchand (* 25. August 1813; † 2. August 1850) und dessen Ehefrau Frederike Wilhelmine Marianne von Bärensprung (* 29. März 1819; † 12. Mai 1893).

Marchand studierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1870 wurde er zum Dr. med. promoviert. 1879 habilitierte er sich zum Thema Beiträge zur Kenntnis der Ovarien-Tumoren. 1881 wurde er ordentlicher Professor an der Hessischen Ludwigs-Universität Gießen. 1883 wechselte er an die Philipps-Universität Marburg. Als Nachfolger von Felix Victor Birch-Hirschfeld war er schließlich von 1900 bis 1921 an der Universität Leipzig. Franz Saxer war sein Prosektor. Er starb im 82. Lebensjahr und wurde auf dem Südfriedhof (Leipzig) beerdigt.

Er heiratete am 12. März 1880 Luise Marianne von Bärensprung (* 11. Juni 1853; † 21. Juni 1889), eine Tochter des Dermatologen Friedrich Wilhelm Felix von Bärensprung. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1891 die Arzttochter Martha Reuter (* 15. Februar 1864; † 1. April 1942). Deren Tochter war die Kunsthistorikerin Hildegard Marchand (* 17. April 1896 in Marburg; † 12. Dezember 1950 in Weimar).

Ehrungen

Marchands Grab

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Accademici: Felix Marchand. Accademia Nazionale dei Lincei, abgerufen am 20. Juli 2026 (italienisch).
  2. ↑ I Soci del passato: Felix Marchand. Accademia delle Scienze di Torino, abgerufen am 20. Juli 2026 (italienisch).
  3. ↑ Verzeichnis der Ehrenpromotionen. Archiv der Universität Leipzig, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2020; abgerufen am 5. November 2020 (Ordnung nach Graduierungsjahr).
Personendaten
NAME Marchand, Felix
ALTERNATIVNAMEN Marchand, Felix Jacob (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mediziner (Pathologe)
GEBURTSDATUM 22. Oktober 1846
GEBURTSORT Halle an der Saale
STERBEDATUM 4. Februar 1928
STERBEORT Leipzig