Felix Moscheles

Felix Stone Moscheles (* 8. Februar 1833 in London; † 22. Dezember 1917 in Tunbridge Wells) war ein englischer Maler und Schriftsteller.

Leben

Felix Moscheles war der Sohn des bekannten Pianisten und Musikpädagogen Ignaz Moscheles und Ehemann der Malerin Margaret Moscheles. Sein Taufpate, nach dem er benannt wurde, war Felix Mendelssohn Bartholdy. Er besuchte bis 1850 die Thomasschule zu Leipzig. Nach dem Abitur ging er nach Antwerpen und studierte später Bildhauerei bei Auguste Rodin in Paris.

Seine Gemälde wurden in Paris, Antwerpen und London ausgestellt.

Felix Moscheles wurde 1903 der erste Präsident des London Esperanto Clubs und 1905 Gründungsmitglied des Lingva Komitato, Vorläufer der Esperanto-Akademie. Er war ein Pazifist und als solcher ebenso Präsident der International Arbitration and Peace Association.

Enge Freunde von ihm waren Mark Hambourg, Ludwik Lejzer Zamenhof und George du Maurier. Regelmäßige Gäste waren die Maler Ernst Oppler und Georg Sauter, die auch mit Hambourgs befreundet waren.

Bilder (Auswahl)

Porträt des Pazifisten Hodgson Pratt, 1891

Literarische Werke (Auswahl)

Commons: Felix Moscheles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Richard Sachse, Karl Ramshorn, Reinhart Herz: Die Lehrer der Thomasschule zu Leipzig 1832–1912. Die Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1845–1912. B. G. Teubner Verlag, Leipzig 1912, S. 24.
  2. ↑ Esperantista Dokumentaro, Hf. 1, Paris Aug. 1906, S. 21.
Personendaten
NAME Moscheles, Felix
ALTERNATIVNAMEN Moscheles, Felix Stone (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG englischer Maler und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 8. Februar 1833
GEBURTSORT London
STERBEDATUM 22. Dezember 1917
STERBEORT Tunbridge Wells