Felix Strecker

Felix Strecker (* 27. Februar 1892 in Kreis Jarotschin (Dembno); † 10. November 1951 in München) war ein deutscher Elektrotechniker bei Siemens.

Leben

1929 brachte Strecker mit Richard Feldtkeller durch Einführung der Matrizenrechnung die Vierpoltheorie zum Abschluss.

Anfang der 1930er-Jahre stellte er die Stabilitätskriterien der Ortskurve auf. Ähnlich stellte Harry Nyquist 1932 das Kriterium auf, das später Stabilitätskriterium von Nyquist genannt wurde.

In seiner Rezension zu Marcello Pirani hob Strecker neue Aspekte wie das Benutzen von Funktionsskalen bei der zeichnerischen Auswertung bestimmter Integrale, Interpolation in Netztafeln, Wanderkurven, Gleitkurven hervor.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Gerhard Wunsch: Geschichte der Systemtheorie: dynamische Systeme und Prozesse; S. 49
  2. ↑ archive.org: Inventing the ‘black box’: mathematics as a neglected enabling technology in the history of communications engineering (PDF; 49 kB), Chris Bissell, 2001 (englisch), abgerufen am 23. April 2021.
Personendaten
NAME Strecker, Felix
KURZBESCHREIBUNG deutscher Elektrotechniker
GEBURTSDATUM 27. Februar 1892
GEBURTSORT Kreis Jarotschin
STERBEDATUM 10. November 1951
STERBEORT München