Die Laubblätter sind sitzend und pfriemlich bis länglich-oval.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in Blütenständen in Form von Rispen oder in kopfig verkürzten Dichasien zusammen und sind von Außenkelchschuppen oder von Hochblättern umgeben.
Die Erstveröffentlichung des Namens erfolgte 1824 als Sektion Gypsophila sect. PetrorhagiaSer. durch Nicolas Charles Seringe in Augustin-Pyrame de Candolle: Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis, 1, Seite 354; also innerhalb der Gattung Gypsophila. Den Rang einer Gattung Petrorhagia(Ser. ex DC.) Link wurde 1831 durch Heinrich Friedrich Link in Handbuch zur Erkennung der nutzbarsten und am häufigsten vorkommenden Gewächse, 2, Seite 235 veröffentlicht. Weitere Synonyme für Petrorhagia(Ser. ex DC.) Link sind: TunicaMert. & W.D.J.Koch, KohlrauschiaKunth.
Petrorhagia cretica(L.) P.W.Ball & Heywood: Sie kommt in Griechenland, auf Zypern, in der Türkei, in Armenien, in Transkaukasien und im Gebiet von Israel, Jordanien, Syrien und Libanon vor.
Petrorhagia kennedyae(A.B.Jacks. & Turrill) P.W.Ball & Heywood: Dieser Endemit kommt nur auf Zypern vor.
Petrorhagia lycica(P.H.Davis) P.W.Ball & Heywood: Sie kommt in der Türkei vor.
Petrorhagia nanteuilii(Burnat) P.W.Ball & Heywood: Sie kommt ursprünglich in Marokko, Algerien, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und in England vor. Sie ist in Nordamerika, Argentinien, Japan, Australien, in Madeira und auf den Kanaren ein Neophyt.
Petrorhagia obcordata(Margot & Reut.) Greuter & Burdet: Sie kommt in Albanien, Kroatien, Griechenland und in der Türkei vor.
Petrorhagia syriaca(Boiss.) Mouterde & Greuter: Sie kommt in der Türkei und im Gebiet von Syrien und Libanon vor.
Petrorhagia thessala(Boiss.) P.W.Ball & Heywood: Sie kommt in Bulgarien, in Nordmazedonien und in Griechenland vor.
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Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Sie sind geeignet für Dach- oder Steingärten, auf trockenen, auch schotterigen und kiesigen Standorte.
Quellen
Einzelnachweise
↑Gustav Hegi etal.: Petrorhagia. In: Karl Heinz Rechinger (Hrsg.):Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Pteridophyta, Spermatophyta. Begründet von Gustav Hegi. 2., völlig neubearbeitete Auflage. Band III. Teil 2: Angiospermae: Dicotyledones 1 (Phytolaccaceae – Portulacaceae). Paul Parey, Berlin/ Hamburg 1979, ISBN 3-489-60020-7, S.978–984 (erschienen in Lieferungen 1959–1979)..
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P. W. Ball, J. R. Akeroyd: Petrorhagia (Ser. ex DC.) Link. S. 224–227. In: Thomas Gaskell Tutin etal.: Flora Europaea. 2. Auflage, Band 1, Cambridge University Press 1993, ISBN 0-521-41007-X.
↑Petrorhagia bei Tropicos.org.Missouri Botanical Garden, St. Louis,abgerufen am 5.September 2017.
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Panayiotis Dimopoulos, Thomas Raus, Erwin Bergmeier, Theophanis Constantinidis, Gregoris Iatrou, Stella Kokkini, Arne Strid, Dimitrios Tzanoudakis: Vascular Plants of Greece: An Annotated Checklist. (= Englera. 31). Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem/Hellenic Botanical Society, Berlin/Athen 2013, ISBN 978-3-921800-88-1, S. 81.
12Petrorhagiaim Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.Abgerufen am 5. September 2017.