Ferdinand Khull (* 3. Dezember 1854 in Klagenfurt am Wörthersee; † 25. September 1942 in Graz) war ein österreichischer Germanist und Gymnasiallehrer in Graz.
Khull studierte an der Universität Graz Germanistik und Slawistik. Er bereiste die Schweiz, Italien und Deutschland und nahm am Okkupationsfeldzug in Bosnien teil. Er wurde 1878 zum Dr. phil. promoviert und bestand die Lehramtsprüfung. Der Germanistischen Mediävistik zugeneigt, unterrichtete er am nachmaligen Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Kirchengasse Graz. Als Regierungsrat trat er 1916 in den Ruhestand.
Er befasste sich mit Johann von Frankenstein, Eger, der mittelhochdeutschen Sprache, Heinrich von Neustadt, der Jómsvíkinga saga, der Jomsburg, der Althochdeutschen Sprache, Johann Baptist Türk, Egil Skallagrimsson, Kleists Hermannsschlacht, Olav II. Haraldsson, Maria Theresia von Neapel-Sizilien (1772–1807) und nicht zuletzt mit der Steiermark. Das Deutsche Namenbuch erschien noch zu seinen Lebzeiten in der 10. Auflage.
| Personendaten | |
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| NAME | Khull, Ferdinand |
| ALTERNATIVNAMEN | Khull-Kholwald, Ferdinand |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Germanist und Gymnasiallehrer in Graz |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1854 |
| GEBURTSORT | Klagenfurt am Wörthersee |
| STERBEDATUM | 25. September 1942 |
| STERBEORT | Graz |