Der Name ist abgeleitet von dem Vierling, einer kleinen Silbermünze des Hoch- und Spätmittelalters im Wert von ¼ Pfennig. Geprägt wurde der Ferding zum ersten Mal im Jahr 1515 in Livland, zwischen 1561 und 1570 auch in Reval.
Literatur
Tyll Kroha: Ferding, in: Ders., Lexikon der Numismatik, Gütersloh 1977, ISBN 3-570-01588-2, S. 142.
Helmut Kahnt, Bernd Knorr:Alte Maße, Münzen und Gewichte: ein Lexikon. Lizenzausgabe des Bibliographischen Instituts, Leipzig. Bibliographisches Institut, Mannheim/ Wien/ Zürich 1986, ISBN 3-411-02148-9, Ferding, S.90.
Gunnar Haljak: Livländische Münzen aus der Ordenszeit 13.–16. Jahrhundert, Tallinn 1997 (Zahlreiche Abbildungen)