Fermin Rocker

Fermin Rocker (* 22. Dezember 1907 in London; † 18. Oktober 2004 ebenda) war ein englischer Maler und ein Sohn der bekannten Anarchosyndikalisten Rudolf Rocker und Milly Witkop. Er wurde nach dem Protagonisten des spanischen Anarchismus Fermín Salvochea benannt.

Leben und Werk

Rocker wurde 1907 in London geboren und wuchs bis Ende 1918 im dortigen East End, im Stadtteil Stepney auf. Von Anfang 1919 bis 1928 lebte er mit seiner Familie in Berlin. Er lernte bereits in seiner Kindheit Persönlichkeiten des internationalen Anarchismus kennen, so beispielsweise Fürst Kropotkin (den Begründer des kommunistischen Anarchismus), Errico Malatesta, Augustin Souchy, Emma Goldman, Alexander Berkman, Franz Pfemfert, Agnes Smedley, Erich und Zenzl Mühsam, Nestor Machno, Max Nettlau und Buenaventura Durruti. 1929 emigrierte er in die USA und arbeitete als Grafiker. 1938 machte er sich selbständig und illustrierte zahlreiche Kinderbücher. Seine Malerei wird zur Schule des Amerikanischen Realismus gezählt, obwohl sich Fermin Rocker nie einer bestimmten Kunstrichtung verpflichtet fühlte. 1972 kehrte er nach London zurück, wo er bis zu seinem Tod als Bildender Künstler aktiv war.

Werke

Literatur

Literatur von und zu Fermin Rocker: