Fernando Palazzi

Fernando Palazzi (* 21. Juni 1884 in Arcevia; † 8. Juni 1962 in Mailand) war ein italienischer Literat und Lexikograf.

Leben und Werk

Palazzi studierte Jura und wirkte von 1908 bis 1928 an Gerichten in Ancona, Piacenza, Ferrara, San Costi, Carpineti, Montecarotto, Paullo Lodigiano und Rom. Gleichzeitig und danach betätigte er sich literarisch, übersetzte Molière, Perrault, Voltaire, Choderlos de Laclos, Bernardin de Saint-Pierre, Brillat-Savarin, Balzac, Heine, Sainte-Beuve, Mérimée und Taine, war Mitarbeiter verschiedener Zeitungen und Zeitschriften, schrieb einen 1930 preisgekrönten Roman und publizierte den Novissimo dizionario della lingua italiana (Mailand 1939, 1358 Seiten, zusammen mit Eugenio Treves, 1888–1970, dessen Name aus rassischen Gründen unterschlagen wurde und auch heute nur im Vorwort genannt wird), bearbeitet von Gianfranco Folena (Mailand 1974, 1624 Seiten) und erneut unter dem Titel Dizionario della lingua italiana, bekannt als Palazzi-Folena (Turin 1991, 2043 Seiten).

Weitere Werke

Literatur

Personendaten
NAME Palazzi, Fernando
KURZBESCHREIBUNG italienischer Literat, Übersetzer und Lexikograf
GEBURTSDATUM 21. Juni 1884
GEBURTSORT Arcevia
STERBEDATUM 8. Juni 1962
STERBEORT Mailand