Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Fex (Begriffsklärung) aufgeführt.
Ein Fex ist jemand, der von etwas sehr begeistert ist. Der Begriff ist überwiegend in Süddeutschland und Österreich bekannt.
Ein bekanntes Kompositum ist Bergfex. Andere Komposita wie zum Beispiel Lagerfex sind in Vergessenheit geraten.
Die Etymologie des Wortes „Fex“ ist unklar; der Begriff tauchte in Salzburg im 18. Jahrhundert auf. Faex oder Fex (im Mittelalter für Bodensatz bzw. Hefe) wurde auch im Sinn von niedrigste Volksklasse gebraucht. Das Wort lebt noch in den Bezeichnungen „Bergfex“ und „Modefex“.
123Nora Watteck: Lappen, Fexen und Sonderlinge in Salzburg. In: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde Band 118, 1978, S. 232 (zobodat.at[PDF]).
↑Vgl. etwa Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 399 (heffe).
↑Vgl. auch Mozarts Brief an seinen Vater vom 9. Mai 1781: 592. Mozart an seinen Vater, Salzburg. S.111,Zeile47 (online.de).
↑Laut Mozart - Briefe und Aufzeichnungen Gesamtausgabe (1964), Band VI (Kommentare), S. 63 wurden die im Bruderhaus in Salzburg untergebrachten Kretins und Geisteskranken „Fexen“ genannt.