Der fib-Kongress für Frauen im Ingenieurberuf des VDI findet seit 1990 durchschnittlich alle zwei Jahre in Deutschland statt. Er wird im Wechsel von verschiedenen VDI Bezirksvereinen organisiert.
Das Programm eines jeden fib-Kongresses hat jeweils unterschiedliche Schwerpunkte. Die wissenschaftlichen Beiträge erfolgen durch die Teilnehmerinnen. Schirmherrinnen oder eingeladene externe Rednerinnen auf den fib-Kongressen sind im Allgemeinen ranghohe Politikerinnen wie Renate Schmidt, Christa Thoben, Ruth Wagner oder Petra Roth, die häufig die Eröffnungsrede halten. Ein weiterer Programmpunkt sind Firmenbesichtigungen oder andere Führungen, wie z. B. das Stadttheater Bielefeld das nach SIL 3 gebaut wurde.
"1960 wurde der VDI-Ausschusses Frauen im Ingenieurberuf 1964 unter anderem durch Ilse Knott-ter Meer gegründet. „1982 gründete sich („[…]“) der Ausschuss "Frauen im Ingenieurberuf" (fib)" („[…]“) neu.“ (Susanne Ihsen, Birgit Kampmann, Sabine Mellies: ...und kein bisschen leise!).
1993 gründet die VDI-Gliederung Beruf und Gesellschaft die zwei neuen Bereiche „Studenten und Jungingenieure“ und Frauen im Ingenieurberuf.
Das erste überregionale Treffen VDI-FIB fand 1989 zu Erfahrungen von Ingenieurinnen aus Ost- und Westdeutschland in Düsseldorf statt. Mit dem ersten fib-Kongress 1990 in Bad Homburg vor der Höhe wurde eine Kongressreihe gestartet, die zum Teil auch in Kooperation mit dem Deutschen Ingenieurinnenbund dib oder anderen Ingenieurinnenorganisationen stattfindet.
Der Kongress findet in wechselnden Städten im Allgemeinen im zweijährigen Rhythmus in Deutschland statt. An den letzten Kongressen nahmen jeweils mehr als 200 Ingenieurinnen teil. Die letzten Kongresse fanden in den folgenden Städten mit den beschriebenen Themengebieten statt.