Fichtenwall

Fichtenwall
Gemeinde Spreenhagen
Koordinaten: 52° 20′ N, 13° 55′ OKoordinaten: 52° 19′ 42″ N, 13° 54′ 31″ O
Höhe: ca. 40 m ü. NHN
Postleitzahl: 15528
Vorwahl: 033633
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BW

Fichtenwall ist ein Wohnplatz im Ortsteil Braunsdorf der Gemeinde Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Die Kolonie entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Gemarkung von Spreenhagen und wurde später als Wohnplatz der Gemeinde geführt.

Geografische Lage

Fichtenwall liegt südöstlich des Gemeindezentrums in einem ausgedehnten Waldgebiet. Im Nordwesten befinden sich die Wohnplatz Pudel und Winkel. Im Osten verläuft der Dolenzgraben. Das Gelände liegt auf einer Höhe von rund 40 m ü. NHN.

Geschichte

Der Ortsname ist erstmals 1844 als Fichtenwall nachgewiesen. Fichtenwall gehörte zum Amt Storkow und entstand als Kolonie. Nach den Angaben des Historischen Ortslexikons wurde die Kolonie um 1830 angelegt. Im Jahr 1858 bestand Fichtenwall mit der zugehörigen Häusergruppe Winkel aus neun Wohn- und zehn Wirtschaftsgebäuden. Die Häusergruppe Winkel umfasste zusätzlich drei Wohnhäuser. Insgesamt wurden für Fichtenwall und Winkel 86 Einwohner gezählt. 1885 wurden in Fichtenwall neun Wohngebäude verzeichnet. Die Einwohnerzahl betrug 57 Personen. Verwaltungsmäßig gehörte der Ort bis 1849 zum Land- und Stadtgericht Storkow, von 1849 bis 1878 zum Kreisgericht Beeskow und von 1879 bis 1951 zum Amtsgerichtsbezirk Storkow. Von 1951 bis 1952 war der Ort dem Amtsgericht Fürstenwalde zugeordnet.

1927 wird Fichtenwall als Ansiedlung bezeichnet. 1931 war der Ort ein Wohnplatz der Landgemeinde Spreenhagen. Diese Einstufung bestand auch nach dem Zweiten Weltkrieg fort; 1957 wird Fichtenwall weiterhin als Wohnplatz von Spreenhagen genannt. Kirchlich war Fichtenwall nach Spreenhagen eingepfarrt.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1858 86 (einschließlich Winkel)
1885 57
1925 51

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Auflistung als Wohnplatz Gemeindeteil im Kommunalverzeichnis Brandenburg; abgerufen am 1. August 2026
  2. ↑ Fichtenwall, Brandenburgviewer, abgerufen am 1. August 2026.
  3. ↑ Joachim Schölzel: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil IX: Beeskow-Storkow. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6, S. 74.