
Filmwelt – das Film- und Fotomagazin war eine von 1929 bis ca. 1949 erschienene Wochenzeitschrift. Sie behandelte Themen rund um den deutschen Film, die Schauspieler und die Technik. Die reich bebilderte Zeitschrift erschien beim Scherl-Verlag in Berlin. Sie ist nicht zu verwechseln mit der in Österreich von 1919 bis 1925 erschienenen Zeitschrift Die Filmwelt.
Bei Kulturzeitschriften war die Gleichschaltung der Presse durch die Nationalsozialisten 1933 nicht offensichtlich. Doch auch die Filmwelt transportierte NS-Ideologie, zum Beispiel, indem sie 1941 vom angeblich unbesiegbaren deutschen Infanteristen im Krieg berichtete und Sprachrohr für den Propagandaminister Joseph Goebbels war. Auch die Diffamierung der Juden im Film spielte eine Rolle. Die Rolle der Frau im Film wurde in sechs Kategorien eingeteilt, in deren ersten sich die Frau als Komikerin darstellte.