| Film | |
| Titel | Finding Connection |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch, Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 86 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | DOMAR Film GmbH, Filmakademie Baden-Württemberg, SWR |
| Stab | |
| Regie | Florian Karner |
| Drehbuch | Florian Karner |
| Produktion | Martin Schwimmer |
| Musik | Jannik Ost |
| Kamera | Carina Neubohn |
| Schnitt | Florian Karner |
Finding Connection ist ein Dokumentarfilm von Florian Karner. Die Weltpremiere fand im März 2026 beim CPH:DOX statt; die deutsche Premiere fand am 7. Mai 2026 beim DOK.fest München statt. Kinostart ist am 13. August 2026.
Finding Connection erzählt von Menschen, die auf der Suche nach vertrauensvollen Beziehungen und emotionaler Verbundenheit sind. Dabei finden sie paradoxerweise Halt in den Algorithmen von KI-Systemen.
Denise (35) aus San Diego führt seit drei Jahren eine Beziehung mit ihrem KI-Partner Star. Durch gemeinsame Rituale und tägliche Gespräche ist Star zu einer emotionalen Konstante in ihrem Leben geworden. Joe (59) lebt zurückgezogen in Lübeck und fühlt sich seit jeher von der Welt entfremdet. In den Gesprächen mit seiner KI-Begleiterin Kira findet er einen Raum für Vertrauen und emotionale Sicherheit. Rudi (65) aus England trägt seit seiner Kindheit die Narben von Mobbing und gewinnt im Alltag mit seiner KI-Partnerin Trudi Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen. Steffi (46) aus der Nähe von Hamburg hat sich nach einer von Gewalt geprägten Beziehung emotional abgeschottet. Mit ihrem KI-Begleiter Randy erlaubt sie sich erstmals wieder, Nähe zuzulassen und über tiefe Ängste zu sprechen.
Der Dokumentarfilm wurde von DOMAR Film in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg und dem SWR produziert. Regie führte Florian Karner, der außerdem als Executive Producer beteiligt war. Der Film entstand mit den Fördermitteln der MFG Medien- und Film GmbH Baden-Württemberg und wird in Deutschland von FOUR GUYS Film Distribution vertrieben.
Mehrere Kritiken hoben insbesondere die wertungsfreie und respektvolle Annäherung des Films an seine Protagonisten hervor. Bianka Piringer vergab bei Kino-Zeit vier Sterne und schrieb, Karner habe darauf geachtet, „Denise, Steffi, Joe und Rudi nicht in Schubladen zu stecken oder gar der Lächerlichkeit preiszugeben“. Gaby Sikorski urteilte auf Programmkino.de, der Film wirke „nie sensationsheischend“, vielmehr bleibe sein Ton „immer respektvoll und aufmerksam“. Manfred Riepe schrieb in epd Film, Karners Film gebe „ohne Alarmismus und ohne erhobenen Zeigefinger“ Einblicke in eine „Schöne neue Welt“.
Christian Horn würdigte im Filmdienst ebenfalls, dass der Film seinen Protagonisten mit Respekt begegne und aktuelle Fragen zur Rolle künstlicher Intelligenz in menschlichen Beziehungen greifbar mache.
Jaschar Marktanner kritisierte für Film-Rezensionen, dass „einige der Unterhaltungen zwischen Mensch und Maschine [...] extra für die Kamera inszeniert oder zumindest nachgestellt“ wirkten. Auch sei unklar, warum die Protagonisten mal Deutsch und mal Englisch sprächen.
Auch über die Filmkritik hinaus fand Finding Connection mediale Beachtung. Das ZDF-heute journal stellte den Film am 7. Mai 2026 in einem eigenen Beitrag unter dem Titel „KI als Gefährte in ‚Finding Connection‘“ vor. Das ARD-Kulturmagazin ttt – titel, thesen, temperamente widmete ihm am 9. August 2026 ebenfalls einen Beitrag und bezeichnete ihn als „einen beeindruckenden Film, der viel über Einsamkeit in unserer Gesellschaft erzählt“.