Fiona Raby

Fiona Raby

Fiona Raby (* 1963 in Singapur) ist eine britische Künstlerin sowie ehemalige Professorin für Industriedesign an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo sie von 2012 bis 2015 Hartmut Esslinger nachfolgte. Auch arbeitete sie von 1994 bis 2015 als Reader am Londoner Royal College of Art. Gemeinsam mit Anthony Dunne gründete sie das Studio Dunne & Raby. Ihre Arbeiten, die gemeinsam mit Dunne entstanden, gehören zur Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art.

Fiona Raby studierte Architektur an der Birmingham School of Architecture, dann am Royal College of Art und schloss ihr Studium des Computer Related Design gleichfalls dort ab. Sie arbeitete an Themen zu sozialen, kulturellen und ethischen Implikationen vorhandener und sich entwickelnder Technologien und nahm 1993 an der ersten Überblicksausstellung zum britischen Design unter Leitung von Helmut Diez teil. Nach dem Studium arbeitete sie für Kei'ichi Irie Architects in Tokio, arbeitete mit Pierre d'Avoine an japanischem „Außenmöbeln“, nahm an Ausstellungen im Moma und im Centre Pompidou in Paris teil, ebenso wie im Design Museum von London. Dunne und Raby sind Gründungsmitglieder des Computer Related Design Studios am Royal College of Arts.

2015 erhielten Fiona Raby und Anthony Dunne den ersten Media Lab Award für ihr kritisches Design und dessen Überschneidungen mit Wissenschaften, Technologie, Kunst und den Geisteswissenschaften, was nach Aussage der Verleiher die Ausbildungs- und Praxisseite des Designs weltweit verändert hat.

Werke (Auswahl)

Commons: Fiona Raby – Sammlung von Bildern

Anmerkungen

  1. ↑ Anne-Mie Devolder: The public garden. The enclosure and disclosure of the public garden, 2002, S. 120.
  2. ↑ "Bin überrascht, wie exotisch es hier zugeht", in: Der Standard, 10. April 2012.
  3. ↑ Fiona Raby, Website des Moma.
  4. ↑ Blueprint 93-98 (1993), S. 108; Modo 147-153 (1993), S. 6.
  5. ↑ Art. Tony Dunne, Fiona Raby, in: In the swim. An exhibition of creative design from the British European Design Group, DesignLabor Bremerhaven, Bremerhaven 1993, o. S.
  6. ↑ Introducing the Lab Award, MIT Media Lab.