Floorplanning (englisch für Grundrissplanung) bezeichnet ein Optimierungsproblem, bei dem Funktionsgruppen oder Bauteile in einem System so anzuordnen sind, dass sich möglichst kurze Verbindungs-, Transport- oder Signalwege ergeben.
Eine große Rolle spielt Floorplanning heute bei der Layouterstellung im Chipentwurf, wo einzeln zu entwerfende Teilschaltungen innerhalb einer Gesamtschaltung anzuordnen sind.
Das Optimierungsziel beim Floorplanning ist die Minimierung der Verbindungs-, Transport- oder Signalwege, meist um die Geschwindigkeit oder Größe einer elektronischen Schaltung zu optimieren. Beispiele sind
Da viele dieser Teilaufgaben NP-vollständig sind und eine große Lösungsmenge haben, ist die Berechnung optimaler Lösungen in angemessener Zeit nicht möglich. Daher werden Approximationsalgorithmen und Heuristiken verwendet. Zudem gibt es vielversprechende Ansätze, die Floorplanning auf Basis von künstlicher Intelligenz erledigen können.
Nach Verhaltens- und Strukturentwurf leiten Partitionierung und Floorplanning die Layoutsynthese beim Chipentwurf ein. Die Aufgabe des Floorplanning besteht darin, das Ergebnis der Schaltungspartitionierung so aufzubereiten, dass jeder dabei erstellte Block intern platziert und verdrahtet werden kann. Damit sind die drei wesentlichen Ziele beim Floorplanning das Festlegen