Florian Lang

Florian Lang (* 25. Dezember 1945 in Ravensburg) ist ein deutscher Mediziner, Physiologe und Hochschullehrer an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist ein Experte vor allem auf dem Gebiet der Pathophysiologie (insbesondere der Zellphysiologie).

Leben und Wirken

Florian Lang studierte Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der University of Glasgow. 1972 promovierte er an der Universität München zum Dr. med. mit einer Dissertation über „Mikroperfusionsuntersuchungen zur Sekretion und Resorption von Harnsäure am proximalen Tubus der Rattenniere“. Von 1973 bis 1975 war er als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Innsbruck tätig und 1975/76 als Forscher an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota). Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Innsbruck und habilitierte sich dort 1977. Bis 1992 lehrte er an dieser Universität, zunächst als Privatdozent, ab 1982 als außerordentlicher Professor. Im Jahre 1992 übernahm er eine Professur für Physiologie an der Eberhard Karls Universität und war dort lange Zeit Direktor des Physiologischen Instituts I. Gastprofessuren übernahm er mehrmals an der Universität Innsbruck und der Universität Neapel.

2013 erhielt Lang die Franz-Volhard-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN). 2003 wurde er in die Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen).

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Lang, Florian. In: Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender 2026. Bd. 2. De Gruyter, Berlin 2026, S. 2045 (mit allen biografischen Daten).
  2. ↑ leopoldina.org
Personendaten
NAME Lang, Florian
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mediziner, Physiologe und Hochschullehrer an der Eberhard Karls Universität Tübingen
GEBURTSDATUM 25. Dezember 1945
GEBURTSORT Ravensburg