Florian Prey (* 1959 in Hamburg) ist ein deutscher Opernsänger (Lyrischer Bariton).
Prey kam als Sohn des Baritons Hermann Prey und seiner Frau Barbara, geb. Pniok, zur Welt. Er studierte an der Musikhochschule München bei Hanno Blaschke. Sein Debüt gab er als Graf in Franz Schrekers Der ferne Klang am Teatro La Fenice in Venedig. Dort sang er auch den Jesus in der ersten szenischen Aufführung von Bachs Johannes-Passion. Florian Prey war Mitglied der Wiener Kammeroper, wo er den Silvio in George Taboris Inszenierung des Bajazzo von Ruggiero Leoncavallo gab.
Prey ist Mitglied des nach ihm benannten ensemble baroque florian prey, das sich der Musik des 17. und des 18. Jahrhunderts widmet. Er hat bei verschiedenen Fernseh-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mitgewirkt.
Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter des 1981 von seinem Vater ins Leben gerufenen Festivals Herbstliche Musiktage Bad Urach. Dort stellt er inzwischen regelmäßig eigene Kompositionen vor, 2025 unter anderen "DREAMLAND / Mystical Song Cycle" mit Liedern in deutscher und englischer Sprache. In Gauting bei München ist er seit 2008 Künstlerischer Leiter des Kleinen Sommerfestivals in der Remise Schloss Fußberg.
2010 erhielt Florian Prey für sein künstlerisches Schaffen den Günther-Klinge-Preis der Gemeinde Gauting in der Kategorie Musik.
Prey ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt seit 1999 in Gauting.
| Personendaten | |
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| NAME | Prey, Florian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Opernsänger (Lyrischer Bariton) |
| GEBURTSDATUM | 1959 |
| GEBURTSORT | Hamburg |