Florigen wird abhängig von der Tageslänge in Blättern produziert und anschließend zur Spitze der Sprossachse transportiert. Inzwischen wurde in Arabidopsis thaliana das Gen FLOWERING LOCUS T (FT) entdeckt, das die vermuteten Eigenschaften von Florigen aufweist.
Pflanzen registrieren, ob es gerade Frühling, Sommer oder Herbst ist und wann sie blühen müssen. Der wichtigste Messwert ist dabei die Tageslänge, die von spezialisierten Stoffwechselkreisläufen in den Blättern registriert wird. Stimmt diese und die Sonnenscheindauer bzw. Umgebungstemperatur mit den internen Vorgaben überein, wird das Programm zum Übergang von der vegetativen zur generativen Phase eingeleitet (ein Photoperiodismus).
↑L. Corbesier, G. Coupland: The quest for florigen: a review of recent progress. In: Journal of experimental botany. Band 57, Nummer 13, 2006, S.3395–3403, ISSN0022-0957. doi:10.1093/jxb/erl095. PMID 17030536. PDF.
↑I. G. Matsoukas, A. J. Massiah, B. Thomas: Florigenic and antiflorigenic signaling in plants. In: Plant & cell physiology. Band 53, Nummer 11, November 2012, S.1827–1842, ISSN1471-9053. doi:10.1093/pcp/pcs130. PMID 23008422. PDF.
↑L. Corbesier, C. Vincent, S. Jang, F. Fornara, Q. Fan, I. Searle, A. Giakountis, S. Farrona, L. Gissot, C. Turnbull, G. Coupland: FT protein movement contributes to long-distance signaling in floral induction of Arabidopsis. In: Science. Band 316, Nummer 5827, Mai 2007, S.1030–1033, ISSN1095-9203. doi:10.1126/science.1141752. PMID 17446353.