
Eine Rettungskapsel, manchmal auch Fluchtkapsel, ist ein Rettungsmittel und kann Teil der Notfallausrüstung eines Fahrzeugs oder eines Habitats sein. Sie schließt ihre Insassen während einer Evakuierung ein und schützt sie vor den Umgebungsbedingungen. Dies kann eine grundsätzlich lebensfeindliche Umgebung wie Unterwasser oder im Weltraum sein. Sie kann aber auch durch Begleiterscheinungen der Ereignisse entstanden sein, die eine Evakuierung notwendig machen, beispielsweise Rauch, Trümmerflug oder Feuer nach Unfällen oder kriegerischen Handlungen.
Rettungskapseln verfügen in ihrer Funktion über gemeinsame Schnittmengen mit anderen Rettungsmitteln wie Überlebensanzüge, Rettungsboote oder Rettungsflöße bzw. -inseln.
Die Aufgabe von Rettungskapseln besteht hauptsächlich darin, die Insassen zumindest in der Evakuierungsphase, während sie aus der unmittelbaren Gefahrenzone herausbefördert werden, von der Umgebung abzuschirmen. Eine Rettungskapsel ist daher im Gegensatz zu einem Schutzraum ortsveränderlich, verfügt aber nicht zwangsläufig über einen eigenen Antrieb. Es können Ab- und Ausstoßvorrichtungen des Trägers oder externe Hilfen verwendet werden, um die Rettungskapseln freizusetzen bzw. sie aus der Gefahrenzone zu befördern. Alternativ verfügt die Kapsel über einen eigenen Antrieb für die Evakuierung.
Der Begriff der Rettungskapsel ist in Umgebungen, in der Menschen nicht ohne technische Hilfen agieren oder gar überleben können, wie der der Aeronautik oder Unterseetechnik etabliert. Im maritimen „Überwasser“-Umfeld kommen hingegen Rettungsmittel zum Einsatz, die in Form von Rettungsbooten, Rettungsflößen und -inseln auf eine lange Entwicklungsgeschichte und Begriffstradition zurückblicken. Das Konzept der Rettungskapsel findet auch dort Anwendung, jedoch wird der Begriff nur für wenige sehr speziell gestaltete Geräte und Vorrichtungen, oder für das abstrakte Funktionsprinzip verwendet. So schotten Rettungsboote und -flöße ihre Insassen nicht per Definition von der Umgebung ab, viele moderne Rettungsmittel erfüllen jedoch auch dieses Kriterium durch eine geschlossene Bauweise.
Speziell Freifallrettungsboote entsprechen sehr umfassend dem Konzept der Rettungskapsel und kombinieren es mit dem des Rettungsbootes. Nachdem die Plätze besetzt und alle angeschnallt sind, wird ein Ausklinkmechanismus betätigt. Danach rutscht das vollkommen geschlossene Boot von einer Rampe, stürzt ins Wasser und treibt durch seinen Impuls aus der unmittelbaren Umgebung des Trägers heraus. Anschließend kann es mit seinem Antrieb einen Evakuierungspunkt ansteuern. Einfache, teils offene Rettungsboote hingegen müssen von der Besatzung und Hilfsvorrichtungen (Davits) ausgebracht und aktiv aus der Gefahrenzone herausmanövriert werden.
Überlebensanzüge schließen ihren Träger ebenfalls ein. Sie werden jedoch grundsätzlich dem Bereich Schutzkleidung bzw. der Persönlichen Schutzausrüstung zugeordnet. Gleiches gilt für Druck- bzw. Raumanzüge in der Aeronautik.
Eine (Brand-)Fluchthaube dichtet über Schnur- oder Gummizug halbwegs an den Hals der zu rettenden oder flüchtenden Person. Durch Anschluss an den Zweit-Atemregler eines Feuerwehrmitglieds wird Atemluft bei geringem Einatemunterdruck eingespeist. Zusätzlich oder alternativ atmet die flüchtende Person über ein Hopcalit-Filter ein, das CO zu CO2 oxidiert, solange noch daneben Sauerstoff vorhanden ist. Die Fluchthaube umschließt den Kopf und schützt im Zusammenwirken mit einer Nasenklemme die Atmungsorgane und die Augen. Bart, Haare (mit einem Haargummi nach hinten zu binden), Brillen oder Hörgerät und Mütze sind kompatibel mit einer Fluchthaube.
Je nach Umgebung sind Rettungskapseln ausgelegt, um verschiedene äußere Einflüsse ganz oder weitestgehend abzuschirmen:
Rettungskapseln in der Luftfahrt gibt bzw. gab es als Weiterentwicklung des Schleudersitzes. Sie finden sich praktisch ausschließlich im militärischen Bereich. Je nach System werden die Besatzungsmitglieder dabei unmittelbar vor der Evakuierung einzeln auf ihren Sitzen in eine Kapsel eingeschlossen und mittels Schleudersitzverfahren aus dem Flugzeug ausgestoßen, oder das Cockpit wird inklusive der Besatzung vom Flugzeug getrennt und mit Raketentreibsätzen in eine sichere Entfernung für das Öffnen der Fallschirme gebracht.
Es gab auch immer wieder Vorschläge, bei großen Passagierflugzeugen die gesamte Kabine als Rettungskapsel abtrennbar zu gestalten und sie im Notfall mit Fallschirmen zu landen. Dieses Konzept konnte sich nicht durchsetzen, da neben dem Zusatzaufwand nur ein sehr kleiner Teil der wahrscheinlichsten Notfallszenarien abgedeckt werden kann. Es wurden jedoch Gesamtrettungssysteme zur kommerziellen Reife gebracht, die kleinere Flugzeuge nach einer Havarie in der Luft an Fallschirmen zu Boden bringen können.
Fallschirme für Rettungskapseln in militärischen Systemen werden ausdrücklich im Rüstungsexportbericht aufgeführt und unterliegen in Deutschland der Exportkontrolle.



Die Entwicklung erfolgte im Zuge der Einführung atomwaffentragender Bomber im Kalten Krieg, die dauerhaft mehrfache Schallgeschwindigkeit erreichen konnten. Es sind zwei US-Flugzeugtypen mit diesem System überliefert. Letztlich setzten sich aber konventionelle Schleudersitze durch, die ebenfalls den Ausstieg bei Überschallgeschwindigkeit ermöglichen. Die Schutzfunktion während des Ausstiegs wird dabei durch Druckanzug und Helm erfüllt.
Der atomwaffentragende Überschallbomber Convair B-58 Hustler der US-Luftwaffe wurde 1960 in Dienst gestellt und verfügte über Rettungskapsel-Schleudersitze für die drei hintereinander sitzenden Besatzungsmitglieder. Es wurden 116 Maschinen gebaut. 25 davon gingen durch Unfälle verloren, wobei teilweise auch die Rettungskapseln zum Einsatz kamen.
Die North American XB-70 Valkyrie war ein Überschallbomberprojekt der US-Luftwaffe mit Erstflug 1964, das zwei Prototypen hervorbrachte. Nach der Kollision eines Prototyps mit einem anderen Flugzeug während eines Foto-Formationsfluges konnte sich der Pilot Alvin White mit der Rettungskapsel ausschießen. Er zog sich jedoch sowohl beim Einschließen in die Rettungskapsel als auch beim Aufprall dieser auf dem Boden Verletzungen zu. Der Copilot Joe Cotton starb im Flugzeug. Es konnte nicht geklärt werden, ob der Notausstieg nicht ausgelöst worden war oder eine Fehlfunktion vorgelegen hatte.
Die beiden US-Abfangjägerprojekte XF-103 und XF-108 aus den 1950ern enthielten einige gemeinsame Komponenten. Dazu zählten auch bereits nach unten ausstoßbare Rettungskapseln für die Piloten.


In der Raumfahrt sind vor allem Startunfälle und Havarien im Weltraum Szenarien, in denen Rettungskapseln sich als Evakuierungsmöglichkeit anbieten. Deshalb ist die Raumschiffsektion mit dem Cockpit, bzw. die sogenannte Raumkapsel, die auch als Rückkehrmodul fungiert, auch für einen Startabbruch abtrennbar gestaltet und mit Rettungsraketen oder Fluchttriebwerken ausgestattet.
An Raumstationen übernehmen bisher die angekoppelten Raumschiffe auch die Funktion von Rettungsbooten. Es müssen jederzeit ausreichend Plätze für alle Besatzungsmitglieder der Stationen vorhanden sein. Für diese – für eine Evakuierung bereitgehaltenen – Raumfahrzeuge hat sich der Begriff Crew Return Vehicle (CRV) (anfangs auch Assured Crew Return Vehicle – ACRV) etabliert. Er lässt sich zu Konzepten und Entwicklungsarbeiten von Rettungskapseln für die Vorläufer der Internationalen Raumstation (ISS) zurückverfolgen. Davon abgesehen hat es praktisch seit Beginn der Raumfahrt viele Ideen, Konzepte und auch konkrete Entwicklungen für Weltraum-Rettungskapseln gegeben. Neben dem Schutz der Raumfahrer vor den lebensfeindlichen Bedingungen im All war dabei oft auch die Rückkehrfähigkeit zur Erde vorgesehen. Nur weniges davon erreichte jedoch die Einsatzreife.
Auswahl einiger Rettungskapselprojekte:

Während Schiffe meist mit Rettungsbooten oder aufblasbaren Rettungsflößen ausgestattet sind, kommen bei Offshorebauwerken, wie beispielsweise Bohrinseln oder Förderplattformen, auch Rettungskapseln zum Einsatz. Sie hängen zumeist in einer Plattform an einer Winde, von wo aus sie besetzt und anschließend herabgelassen werden.
Auch wenn Rettungskapseln ebenso wie dort eingesetzte Rettungsboote SOLAS-konform, unsinkbar, feuerbeständig inkl. Atemluftversorgung und Sprinklersystem, sowie mechanisch sehr robust sind, so gibt es doch einige konzeptuelle Unterschiede. Im Wasser angekommen wird das Seil ausgeklinkt und die Kapsel fährt mit ihrem Antrieb aus dem Gefahrenbereich heraus. Mit nur einem Aufhängepunkt ist das Herablassen deutlich weniger komplex und damit auch weniger fehleranfällig als bei Rettungsbooten, die mit je einem Haken am Bug und am Heck synchron abgelassen werden müssen. Auch das Aufnehmen einer Rettungskapsel gestaltet sich so deutlich einfacher. Der gesamte Prozess läuft komfortabler und kontrollierbarer ab als der „Abwurf“ eines Freifallrettungsbootes. Für deren sichere Benutzung ist intensives Training Voraussetzung. Dies ist bei professionellen Schiffsbesatzungen einfacher umzusetzen als bei Arbeitsplattformen, auf denen oft auch viel Personal mit weniger stark ausgeprägtem maritimen Hintergrund arbeitet. Nachteilig gegenüber Freifallbooten, die über ihren Impuls von der Abwurfstelle weggetrieben werden, ist jedoch, dass sich die Kapseln unter der Plattform noch immer im potenziellen Gefahrenbereich befinden und diesen nur mit Motorkraft verlassen können.
Die rundliche Form der Rettungsinsel kommt der mechanischen Stabilität zugute, falls die Kapsel gegen Hindernisse im Wasser oder eine Bordwand schlägt. Sie erleichtert auch das Manövrieren. Es können deutlich engere Kurven gefahren und teils sogar auf der Stelle gewendet werden. Dies ist zwischen den Strukturen der Offshorebauwerke und auch beim Einsammeln von Personen im Wasser von Vorteil.
Rettungskapseln für Offshore-Plattformen sind je nach Größe für etwa 20 bis zu 80 Personen ausgelegt. Für kleinere Schiffe hat die kanadische Firma Ovatek eine antriebslose Rettungskapsel entwickelt, die anstelle eines Rettungsfloßes mitgeführt werden kann. Sie ist Stand 2020 als Vier- und Sieben-Personen-Modell erhältlich, entspricht ebenfalls den SOLAS-Vorgaben und hat sich ebenso wie die größeren Modelle bereits bei Notfällen bewährt. Gegenüber einem aufblasbaren Rettungsfloß bietet sie den Vorteil, dass sie deutlich weniger Wartungsaufwand verursacht, da sie nicht regelmäßig entfaltet werden muss und so auch jederzeit für praktische Trainings zur Verfügung steht. Zudem bringt ihre feste Bauweise einige weitere Merkmale mit sich, die sich sonst nur bei geschlossenen Rettungsbooten finden. Dazu zählt eine hohe mechanische Robustheit und auch eine gewisse Feuerbeständigkeit.
Freifallrettungsboote, die Fallhöhen bis über 50 m realisieren können, erfüllen alle Merkmale einer Rettungskapsel. Sie schützen ihre Insassen und werden vom Träger durch ihre Gewichtskraft ausgestoßen. Bei ihrer Konstruktion wurde berücksichtigt, dass die Evakuierung sehr schnell und in sehr widriger und gefährlicher Umgebung erfolgen muss. Auch sie verfügen teilweise über eine eigene Luftversorgung. Zusätzlich besitzen sie einen Antrieb, und selbst Autopiloten, die sich beim Abwurf aktivieren, sind verfügbar. Der Zweck konventioneller Rettungsboote ist hauptsächlich die Evakuierung. Der Schutz der Insassen während dieser Phase ist dabei ein Zusatzaspekt. Sie werden als eigenständige Gattung von Rettungsmitteln betrachtet. Rettungsflöße – heutzutage zumeist aufblasbar – werden formal nicht den Rettungskapseln zugerechnet, obwohl moderne Flöße ihre Insassen ebenfalls einschließen, um sie vor den größten Unbillen der See zu schützen. Flöße für eine oder mehrere Personen sind oft auch Teil der Notfallausrüstung von Fluggeräten.
Die erste Offshore-Rettungskapsel geht auf Milton Brucker 1965 zurück. Sie wurde von der Brucker Life Sphere Company gefertigt und war für 28 Personen ausgelegt. Sie bestand aus glasfaserverstärktem Kunststoff, erinnerte in ihrer Form an eine fliegende Untertasse und konnte Feuer bis zu einer Stunde widerstehen. Der interne Dieselmotor erlaubte nicht nur das Verlassen der Gefahrenzone, sondern wurde auch als Wärmequelle für die Insassen angepriesen. Die damals verwendete Konstruktion konnte sich nur von einem Winkel von bis zu 125° wieder selbst aufrichten, war also noch kein Selbstaufrichter, ein Umstand, der 1976 relevant werden sollte.
1972 kaufte Whittaker Survival Systems das Patent von Brucker und fertigte seine erste Rettungskapsel. Während des Zertifizierungsprozesses prägte die US-Küstenwache den Ausdruck TEMPSC (Totally Enclosed Motor Propelled Survival Craft – auf Deutsch: Vollkommen geschlossenes motorgetriebenes Überlebensfahrzeug). 1974 wurde der Vorschlag des TEMPSC-Designs den SOLAS-Regelwerk hinzugefügt.
Erst 1978 wurden Freifallrettungsboote in der heute bekannten Form zugelassen. Mit der SOLAS-Überarbeitung von 1983 wurden TEMPSC-konforme geschlossene Rettungskapseln, geschlossene Rettungsboote, bzw. Freifallrettungsboote u. a. auf bestimmten Frachtschiffen und Offshore-Arbeitsplattformen für Neubauten ab dem Jahr 1986 vorgeschrieben.
Am 15. April 1976 ereignete sich im Golf von Mexiko der einzige bekannte tödliche Rettungskapselunfall, als bei schlechtem Wetter die Bohrinsel Ocean Express kenterte. Die Mannschaft konnte sich vorerst erfolgreich in zwei Rettungskapseln retten, einige weitere Kapseln waren bereits weggerissen und fortgespült worden. Beide Kapselbesatzungen klagten hinterher über Atemprobleme durch die Gase, die durch Farbe auf den heißen Teilen der Motoren im Inneren entstanden. Die 14 Insassen der einen Rettungskapsel wurden bei schwerer See von der Nicole Martin aufgenommen. Bei der zweiten Rettungskapsel entwickelte sich die Rettungsaktion sehr viel dramatischer. Das Festmachen der Kapsel an der Gulf Viking misslang. In der Folge drehte sich die Rettungskapsel auf den Kopf. Sieben der Insassen konnten sich nach draußen retten, die 13 verbliebenen fanden in der halb gefluteten kopfüber treibenden Kapsel den Tod. Es wurde errechnet, dass die Luftblase für maximal 30 Minuten Luft geboten hatte. Im Nachgang führte der Untersuchungsbericht der US-Küstenwache zu einer langen Liste von Verfehlungen und Verbesserungsvorschlägen für die gesamte Schleppaktion, die Wettervorhersage und auch für die Rettungskapseln, die damals offensichtlich nicht selbstaufrichtend konstruiert bzw. nicht auf diesen Fall vorbereitet waren.
Im Jahr 1985 wurden vom Rettungskapselhersteller Whittaker in einem Zeitungsinterview Produktionszahlen von 85 bis 240 Kapseln pro Jahr angegeben. 936 Leben waren bei 33 Zwischenfällen gerettet worden.

Am 23. Mai 1939 sank das US-amerikanische U-Boot USS Squalus. Auch wenn 26 der 59 Personen an Bord schon beim Untergang starben, so gelang es doch, die Überlebenden mit einer Rettungskapsel in Form einer Taucherglocke zu retten. Die Rettungskapsel wurde später ausgestellt.
Die vier ab 1981 in Deutschland für Indien entwickelten und teilweise gefertigten U-Boote des Typs Klasse 209/1500 (Shishumar-Klasse) verfügen vor dem Turm über eine Rettungskapsel für die gesamte bis zu 40-köpfige Mannschaft.
Auch von einigen sowjetischen und russischen Militär-Unterseebooten ist trotz der starken Geheimhaltung bekannt, dass sie über eine oder mehrere Rettungskapseln verfügen, um im Notfall die Mannschaft aufzunehmen und zur Wasseroberfläche zu bringen. Teils wird auch vermutet, dass alle russischen U-Boote damit ausgerüstet sind. Bekannt sind:
Von den U-Booten anderer Nationen sind keine integrierten Rettungskapseln bekannt, dort werden Tauchretter als Rettungsausrüstung mitgeführt, die den Notausstieg in nicht allzu großer Wassertiefe erlauben sollen. Mittlerweile werden Tauchretter mit Überlebensanzug und integriertem Rettungsfloß genutzt (englisch: Submarine Escape Immersion Equipment). Grundsätzlich bevorzugen die Marinen jedoch die Rettung von außen mittels Tauchglocken, wie bei der USS Squalus, oder spezieller Rettungs-U-Boote, die an den Havaristen andocken.
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