Forster Jesuitengarten

Etikett des Weinguts Bassermann-Jordan für eine Riesling-Auslese aus der Lage Jesuitengarten (um 1910)
Weinstöcke des Jesuitengartens, im Hintergrund die Margaretenkirche

Jesuitengarten heißt eine Weinlage bei der Gemeinde Forst an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Die bestockte Rebfläche umfasst 6,3 ha.

Lage, Klima, Böden

Der Jesuitengarten gehört zum Weinanbaugebiet Pfalz, hier wiederum zum Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße und ist Teil der Großlage Forster Mariengarten; er erstreckt sich vollständig auf der Gemarkung von Forst an der Weinstraße. Die Einzellage befindet sich nordwestlich des Ortes und berührt die Bebauungsgrenze. Südlich ist die Weinlage Kirchenstück, nördlich die Weinlage Pechstein und westlich die Weinlage Ungeheuer.

Die Höhe des Jesuitengartens reicht von etwa 120 bis 150 m ü. NHN, seine Böden bestehen aus Lehm, der teils mit Sand durchsetzt ist, mergeligem Ton und Sandstein­geröll.

Name

Das Jesuitenkolleg in Neustadt an der Haardt besaß hier seit 1764 Grundstücke, von diesem lässt der Name sich herleiten. Seine Ersterwähnung war 1798.

Siehe auch

Commons: Forster Jesuitengarten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bekanntmachung der geografischen Bezeichnungen für deutschen Wein - Stand: Juli 2015 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Seite 25
  2. 1 2 Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020. Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2021; abgerufen am 6. August 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF, 0,7 MB)
  3. ↑ Forster Jesuitengarten - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 16. Februar 2024
  4. ↑ Forster Kirchenstück - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 16. Februar 2024
  5. ↑ Forster Pechstein - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 16. Februar 2024
  6. ↑ Forster Ungeheuer - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 16. Februar 2024
  7. 1 2 Carina Zweck, Manfred Halfer: Von der Musehelde zur Mäushöhle. Die Weinlagen der Pfalz – Herkunft und Deutung ihrer Namen. Hrsg.: Museum für Weinkultur e. V. Deidesheim 1992, S. 35.

Koordinaten: 49° 25′ 41,2″ N, 8° 11′ 8,2″ O