| Fossombroniales | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Fossombroniales | ||||||||||||
| Schljakov |
Die Fossombroniales sind eine Ordnung von Moosen innerhalb der Lebermoose mit rund 90 Arten.
Die Gametophyten sind thallos und besitzen eine Mittelrippe mit daran ansetzend: entweder zum Thallusrand verlaufende aufrecht gestellte Lamellen (Petalophyllum) oder zwei Reihen von lateralen Blattlappen (Fossombronia). Dieser Bau ist ähnlich dem der Jungermanniidae. Allerdings werden die Gametangien auf der Mittelrippe gebildet, daher werden die „Blätter“ als zerschlitzte Thallusflügel gedeutet. Bei Sewardiella hat der Thallus keine Blätter oder Lamellen und endet distal in einer flügellosen, schuppigen Knolle. Das Perichaetium (Thalluswucherung um die Gametangienstände) ist kelch- oder glockenförmig. Die Kalyptra ist kürzer als das Perichaetium. Die Kapsel ist kugelförmig. Bei der Reife zerfällt die zweischichtige Kapselwand von der Spitze her in unregelmäßige Stücke. Die Sporen besitzen unregelmäßige Leisten oder sind stachelig.
Der Bau der Verbindung zwischen Sporophyt und Gametophyt weicht von dem der Jungermanniopsida ab. Zudem stehen die Antheridien und Archegonien in einfacher akropetaler Folge auf der Oberseite der Thallusachse. Die Kapseln besitzen keine Klappen.
Die Ordnung enthält drei Unterordnungen mit fünf Familien und insgesamt rund 90 Arten: