Foville-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
G46.3 Hirnstammsyndrom – Foville-Syndrom
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9C81.2 Lähmung des Nervus abducens
ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion)

Das Foville-Syndrom tritt bei einer Schädigung des Hirnstammes als alternierende Hirnstammläsion auf und wird auch als Syndrom des kaudalen Brückenfußes definiert mit Blickparese, Fazialisparese und gekreuzter Hemiparese.

Synonyme sind: Foville-Lähmung; Foville-Brücken-Syndrom; Kaudales Syndrom der Brückenhaube; lateinisch Hemiplegia abducento-facialis alternans; Hemiplegia alternans inferior pontina

Die Bezeichnung bezieht sich auf den Erstautor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1859 durch den französischen Neurologen und Psychiater Achille-Louis-François Foville (1799–1878).

Das Syndrom ist nicht mit dem Millard-Gubler-Syndrom zu verwechseln.

Ursache

Der Erkrankung liegt eine Läsion im Brückenfuß (Pars basilaris pontis) zugrunde, häufig Tumoren oder Durchblutungsstörungen im Bereich der Arteria basilaris oder deren Stromgebiet.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien des eigentlichen Foville-Syndromes sind:

Begrifflich zu trennen sind das

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Bernfried Leiber (Begründer): Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band 2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
  2. ↑ D. Schmidt: Die klassischen Hirnstammsyndrome. In: Der Ophthalmologe. Band 97, Nr. 6, 2000, S. 411–417, doi:10.1007/s003470070090, PMID 10916384.
  3. 1 2 Ole Daniel Enersen: Achille-Louis-François Foville (Memento vom 30. Oktober 2023 im Internet Archive) bei whonamedit.com
  4. ↑ A. L. F. Foville: Note sur une paralysie peu connue de certains muscles de l’oeil, et sa liaison avec quelques points de l’anatomie de la physiologie de la protubérance annulaire. In: Gazette hebdomadaire de médecine et de chirurgie, 1859, Band 6, S. 146.
  5. ↑ Strokecenter.org (Memento vom 18. April 2015 im Internet Archive)