Fox H-Funktion

In der Mathematik ist die Fox H-Funktion eine Verallgemeinerung der Meijer G-Funktion und der Fox–Wright Funktion, eingeführt von Charles Fox (1961).

Definition

Die Definition ist gegeben durch das Mellin–Barnes-Integral

wobei ein bestimmter Integrationspfad ist, der die Pole der beiden Faktoren im Zähler separiert.

Plot of the Fox H function H((((a 1,α 1),...,(a n,α n)),((a n+1,α n+1),...,(a p,α p)),(((b 1,β 1),...,(b m,β m)),in ((b m+1,β m+1),...,(b q,β q))),z) with H(((),()),(((-1,½)),()),z)
Plot of the Fox H function H((((a 1,α 1),...,(a n,α n)),((a n+1,α n+1),...,(a p,α p)),(((b 1,β 1),...,(b m,β m)),in ((b m+1,β m+1),...,(b q,β q))),z) with H(((),()),(((-1,½)),()),z)

Beziehung zu anderen Funktionen

Meijer G-Funktion

Vergleich zur Meijer G-Funktion

Der Spezialfall, für welchen die Fox H-Funktion zur Meijer G-Funktion reduziert wird, ist bei für und .

Lambertsche W-Funktion

Eine Relation der Fox H-Funktion zu dem -1. Zweig der Lambertschen W-Funktion ist gegeben durch


wobei das komplex-konjugierte von ist.

Verallgemeinerungen

Eine Verallgemeinerung der Fox H-Funktion ist geben von Ram Kishore Saxena und Innayat Hussain AA (1987). Für eine weitere Verallgemeinerung, welche sich in der Physik und Statistik als nützlich erweist, wie A.M.Mathai und Ram Kishore Saxena zeigten, siehe Rathie (1997).

Einzelnachweise

  1. ↑ Pushpa Narayan and Luan Carlos de Sena Monteiro Rathie and Ozelim: On the Relation between Lambert W-Function and Generalized. In: Researchgate. Abgerufen am 1. März 2023 (englisch, hypergeometric, functions).
  2. ↑ A. M. Mathai, R. K. Saxena: Generalized hypergeometric functions with applications in statistics and physical sciences. Springer, Berlin, New York 1973, ISBN 978-0-387-06482-6 (englisch).
  3. ↑ Mathai, A. M.: The H-function with applications in statistics and other disciplines. Wiley, New York 1978, ISBN 978-0-470-26380-8 (englisch).