Fran Leeper Buss (* 3. März 1942 in Manchester, Iowa, USA; † 19. Juli 2022 in Tucson, Arizona, USA) war eine US-amerikanische Frauenrechtlerin und Historikerin. Sie arbeitete als Universitätspfarrerin und Dozentin für Frauenstudien und leitete ein von ihr mitgegründetes Beratungszentrum für Frauen.
Fran Leeper Buss schloss ein Lehramtstudium an der University of Iowa ab. 1971 war sie Mitbegründerin des Women's Crisis and Information Center in Fort Collins, Colorado. An der Iliff School of Theology in Denver erwarb sie einen Master of Divinity. Während ihres Studiums war sie zeitweise zusammen mit ihrem zweiten Ehemann Davis Buss als Universitätspfarrerin in Las Vegas tätig. Dort interviewte sie eine der letzten traditionell ausgebildeten Hebammen der Region. Ihre Geschichte veröffentlichte sie 1980 in dem Buch La Partera: Story of a Midwife. Nach einem Umzug nach Tucson, Arizona erwarb sie 1995 einen Ph.D. in amerikanischer Geschichte des 20. Jahrhunderts an der University of Arizona.
Fran Leeper Buss reiste lange Zeit durch die USA, um die Lebensgeschichten von Frauen der unteren sozialen Schicht und unterschiedlicher ethnischer Herkunft mit der Methode der Oral History aufzuzeichnen, und veröffentlichte dazu mehrere Bücher. Sie hatte einen Lehrauftrag am Southwest Institute für Frauenforschung, University of Arizona. 1998 wurde sie mit dem Prelinger Prize for Outstanding Contributions in the Field of Women’s History ausgezeichnet.
Sie lebte mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Tucson, Arizona.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Buss, Fran Leeper |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Frauenrechtlerin und Historikerin |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1942 |
| GEBURTSORT | Manchester (Iowa) |
| STERBEDATUM | 19. Juli 2022 |
| STERBEORT | Tucson |