Francesco Comina

Francesco Comina (* 4. Juli 1967 in Bozen) ist ein Südtiroler Journalist, Pazifist, Lehrer und Politiker.

Leben

Comina wuchs in Bozen auf und studierte literarische Fächer an der Universität Verona. Er arbeitete als Journalist bei verschiedenen Zeitungen: bei der italienischen Wochenzeitschrift „Il Segno“ der Diözese Bozen-Brixen (1994–2000), beim „Mattino di Bolzano“ (2000–2003) und beim Trentiner „l’Adige“ (2003–2007). Comina ist Gründer und war bis 2017 Koordinator des Zentrums für den Frieden der Stadt Bozen. Seither arbeitet er als Italienisch-Lehrer an einem Sprachengymnasium in Bozen.

Bei den Landtagswahlen 2003 kandidierte Comina auf der Liste Frieden und Gerechtigkeit – Gemeinsam links. Als erster Nichtgewählter (1.982 Vorzugsstimmen) folgte er am 10. Juli 2008 auf Luisa Gnecchi, die zuvor wegen ihrer Wahl ins römische Parlament von allen Ämtern zurückgetreten war, in den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig den Regionalrat Trentino-Südtirol.

Der Landtag wählte ihn daraufhin mit 19 Stimmen auch zum Landesrat für Gnecchis ehemalige Ressorts (Arbeit, italienische Schule und Berufsbildung, Innovation und Genossenschaftswesen) in die Landesregierung, wo er dem Kabinett Durnwalder IV angehörte. Zudem wurde er Assessor und Vizepräsident in der Regionalregierung.

Comina, der Mitglied von Pax Christi ist, zeigte kein Interesse an einer Kandidatur bei den Landtagswahlen 2008 und übergab am 18. Dezember 2008 sein Amt an seine Nachfolger Barbara Repetto und Christian Tommasini von der Demokratischen Partei.

Bibliografie

Einzelnachweise

  1. ↑ Wahlergebnisse
  2. ↑ http://www.landtag-bz.org/de/abgeordnete/abgeordnete-legislatur-13.asp
  3. ↑ Neue Südtiroler Tageszeitung; Nr. 139/2008 vom 11. Juli 2008, S. 2
  4. ↑ www.landtag-bz.org (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.today)
Personendaten
NAME Comina, Francesco
KURZBESCHREIBUNG italienischer Journalist und Politiker
GEBURTSDATUM 4. Juli 1967
GEBURTSORT Bozen