Frank G. Fechner (* 19. April 1958 in Tübingen) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer.
Fechner, Sohn des Rechtswissenschaftlers und Soziologen Erich Fechner, studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten von Tübingen und Lausanne. Er wurde 1989 in Tübingen mit der Dissertation Thomas Mann und die Demokratie: Wandel und Kontinuität der demokratierelevanten Äusserungen des Schriftstellers zum Dr. iur. promoviert und 1996 dort mit der Schrift Geistiges Eigentum und Verfassung: schöpferische Leistungen unter dem Schutz des Grundgesetzes habilitiert. Anschließend war er als Privatdozent im öffentlichen Recht in Tübingen tätig. Zudem wirkte er als Vertretungsprofessor an den Universitäten München und Halle.
Fechner folgte 2000 einem Ruf als Professor für Öffentliches Recht, insbesondere öffentlich-rechtliches Wirtschaftsrecht und Medienrecht an die Technische Universität Ilmenau. Dort hatte er von 2004 bis 2006 das Amt des Prodekan an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und von 2006 bis 2008 das Amt des Dekans inne. Im September 2024 trat er in den Ruhestand.
Fechners Tätigkeitsbereich erstreckt sich über das Staats-, Medien-, Verwaltungs-, Europa-, Kulturverwaltungsrecht sowie das Recht des Geistigen Eigentums.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fechner, Frank |
| ALTERNATIVNAMEN | Fechner, Frank G. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. April 1958 |
| GEBURTSORT | Tübingen |