Frank Kalter studierte an der Universität zu Köln Mathematik und Sozialwissenschaften und schloss 1990 das Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. Seine anschließende Promotion in den Sozialwissenschaften machte er an der Universität Mannheim und wurde dabei von Hartmut Esser betreut. Seine Dissertation wurde 1997 unter dem Namen „Wohnortwechsel in Deutschland: Ein Beitrag zur Migrationstheorie und zur empirischen Anwendung von Rational-Choice-Modellen“ publiziert. Er habilitierte 2002 an der Universität Mannheim im Fach Soziologe.
2004 wurde er an die Universität Leipzig auf einen Lehrstuhl für Soziologie berufen, wo er bis 2009 tätig war. Dann folgte er einem Ruf zurück an die Universität Mannheim und ist dort seit April 2009 Professor für allgemeine Soziologie.
Mitglied im Expertenrat Demografie des Bundesinnenministeriums
Publikationen (Auswahl)
Frank Kalter:Wohnortwechsel in Deutschland: Ein Beitrag zur Migrationstheorie und zur empirischen Anwendung von Rational-Choice-Modellen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1997, ISBN 978-3-663-11887-9, doi:10.1007/978-3-663-11886-2.
Nadia Granato, Frank Kalter:Die Persistenz ethnischer Ungleichheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Diskriminierung oder Unterinvestition in Humankapital? In: KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Band53, Nr.3, September 2001, ISSN0023-2653, S.497–520, doi:10.1007/s11577-001-0076-4.
Frank Kalter:Auf der Suche nach einer Erklärung für die spezifischen Arbeitsmarktnachteile von Jugendlichen türkischer Herkunft / In Search of an Explanation for the Specific Labor Market Disadvantages of Second Generation Turkish Migrant Children: Zugleich eine Replik auf den Beitrag von Holger Seibert und Heike Solga: „Gleiche Chancen dank einer abgeschlossenen Ausbildung?“ (ZfS 5/2005) / Simultaneously a Comment on the Contribution of Holger Seibert and Heike Solga (ZfS 5/2005). In: Zeitschrift für Soziologie. Band35, Nr.2, 1.April 2006, ISSN2366-0325, S.144–160, doi:10.1515/zfsoz-2006-0204.
Clemens Kroneberg, Frank Kalter:Rational Choice Theory and Empirical Research: Methodological and Theoretical Contributions in Europe. In: Annual Review of Sociology. Band38, Nr.1, 11.August 2012, ISSN0360-0572, S.73–92, doi:10.1146/annurev-soc-071811-145441.
Frank Kalter, Anthony F. Heath, Miles Hewstone, Jan O. Jonsson, Matthijs Kalmijn, Irena Kogan, Frank van Tubergen, Clemens Kroneberg, Linus Andersson Rydell, Sara Brolin Låftman, Jörg Dollmann, Per Engzell, Sara Geven, Andreas Horr, Lou Huuva, Konstanze Jacob, Eva Jaspers, Hanno Kruse, Meenakshi Parameshwaran, Frida Rudolphi, Zerrin Salikutluk, Sanne Smith, Pascale van Zantvliet:Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries (CILS4EU). Version 3.3.0. GESIS Datenarchiv, Köln 2017, doi:10.4232/cils4eu.5353.3.3.0.
↑Frank Kalter:CV.In:Webseite des Lehrstuhls an der Universität Mannheim.11.Januar 2024,abgerufen am 29.Januar 2024.
↑Frank Kalter:Wohnortwechsel in Deutschland: Ein Beitrag zur Migrationstheorie und zur empirischen Anwendung von Rational-Choice-Modellen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1997, ISBN 978-3-663-11887-9, doi:10.1007/978-3-663-11886-2.