Franz Baake

Franz Baake (1975)

Franz Baake (* 31. Dezember 1931 in Chemnitz; † 23. März 2025) war ein deutscher Regisseur, Fotograf, Autor und Drehbuchautor, Psychologe und Lyriker.

Leben

Seine Eltern starben im Zweiten Weltkrieg. Baake besuchte das humanistische Viktoria-Gymnasium in Potsdam und begann 1952 eine Ausbildung als Fotograf, die er zwei Jahre später als Geselle abschloss. Nach einer Tätigkeit als Pressereferent 1956 bei der United Artists war er von 1957 bis 1960 als Kameramann, Schnittmeister und Regisseur freiberuflich tätig. Der offizielle Beitrag der Bundesrepublik Deutschland Test for the West: Berlin erhielt 1962 bei den Filmfestspielen in Berlin den Silbernen Bären. 1964 begann er ein Psychologie-Studium an der TU Berlin, war aber immer noch als Regisseur tätig. So erhielt er 1966 und 1967 jeweils eine Bundesfilmprämie. In der Zeit erschien auch sein erster Lyrikband Lyrik, Essays mit Lithographien von Siegfried Kischko.

1977 wurde Baake als Psychologe in die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie aufgenommen. Seinen Meister als Fotograf holte er 1982 nach. 2005 war er Initiator einer Ausstellung von Karikaturen „Hitlerkarikaturen als Kriegswaffe“ in Berlin.

Auszeichnungen (Auswahl)

Regiearbeiten (Auswahl)

Zum 1967 erschienenen Streifen Haus der Erotik, auch bekannt als Pension Clausewitz, verfasste Baake das Drehbuch.

Bibliografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige im Tagesspiegel vom 29. März 2025, abgerufen am 29. März 2025
  2. ↑ Franz Baake. Archiviert vom Original; abgerufen am 9. Dezember 2025.
  3. ↑ Nichts ist tödlicher, als die Lächerlichkeit. In: Berliner Zeitung, 23. April 2005
Personendaten
NAME Baake, Franz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Regisseur, Fotograf, Autor und Drehbuchautor, Psychologe und Lyriker
GEBURTSDATUM 31. Dezember 1931
GEBURTSORT Chemnitz
STERBEDATUM 23. März 2025