Franz Kirchberg

Franz Kirchberg (* 4. Juli 1875 in Liegnitz; † 13. Juni oder 16. Juni 1935 in Berlin) war ein deutscher Mediziner.

Leben

Franz Kirchberg immatrikulierte sich im Sommersemester 1894 zum Jura-Studium an der Universität Kiel. Er wurde zum Dr. jur. promoviert. Am 8. Dezember 1903 wurde er in Berlin zum Dr. med. promoviert. 1905 wurde er Leiter der Berliner Massage-Lehranstalt.

Er wurde 1920 Lektor für Massage und Heilgymnastik an der Universität Berlin (Charité). Zusätzlich wurde er Dozent für Hygiene und Sportmassage an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen (DHfL), deren Senat er 1930 angehörte. Im Band zum zehnjährigen Jubiläum der DHfL verfasste er 1930 ein Kapitel über Die Tätigkeit des Sportlehrers im Dienste der allgemeinen Körperpflege.

1933/34 wurde er wohl als Lektor entlassen.

Franz Kirchberg starb 1935, Arthur Mallwitz verfasste einen Nachruf in Arzt und Sport Nr. 18.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Gerhard Lüdtke (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 5. Ausgabe, Berlin und Leipzig 1935, Spalte 670.
  2. ↑ Der Balneologe. Zeitschrift für die gesamte physikalische und diätetische Therapie mit besonderer Berücksichtigung der wissenschaftlichen Bäder- und Klimaheilkunde. Berlin 1935, S. 336.
  3. ↑ Udo Schagen: „Zerstörte Fortschritte“ / „Diversity Destroyed“. Ausgrenzung und Vertreibung an der Charité: Verfolgte Mitarbeiter 1933-1945. Vollständige Texte für die beiden Säulen der Charité im Rahmen der Ausstellung – 15. Juli 2013., Vertriebene der medizinischen Fakultät / Charité, in der Endfassung vom 11. Juli 2013. (Online-PDF, abgerufen am 4. November 2026)
  4. ↑ Amtliches Verzeichniss des Personals und der Studierenden der Königlichen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sommer-Semester 1894. Kiel 1894, S. 25.
  5. ↑ Alfred Schiff (Hrsg.): Die Deutsche Hochschule für Leibesübungen 1920–1930. Berlin 1931, S. 37.
  6. ↑ Hilmar Schmuck und Willi Gorzny: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV) 1700–1910. Band 75 Ki–Kis, München. New York, London, Paris 1983, S. 212.
  7. ↑ Gerhard Lüdtke (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 5. Ausgabe, Berlin und Leipzig 1935, Spalte 670.
  8. ↑ Gerhard Lüdtke (Hrsg.): Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 5. Ausgabe, Berlin und Leipzig 1935, Spalte 670.
  9. ↑ Der Balneologe. Zeitschrift für die gesamte physikalische und diätetische Therapie mit besonderer Berücksichtigung der wissenschaftlichen Bäder- und Klimaheilkunde. Berlin 1935, S. 336.
  10. ↑ Alfred Schiff (Hrsg.): Die Deutsche Hochschule für Leibesübungen 1920–1930. Berlin 1931, S. 130.
  11. ↑ Alfred Schiff (Hrsg.): Die Deutsche Hochschule für Leibesübungen 1920–1930. Berlin 1931, S. 132.
  12. ↑ Kapitel VII.: Die Tätigkeit des Sportlehrers im Dienste der allgemeinen Körperpflege. In: Alfred Schiff (Hrsg.): Die Deutsche Hochschule für Leibesübungen 1920–1930. Berlin 1930, S. 37–43.
  13. ↑ Udo Schagen: „Zerstörte Fortschritte“ / „Diversity Destroyed“. Ausgrenzung und Vertreibung an der Charité: Verfolgte Mitarbeiter 1933-1945. Vollständige Texte für die beiden Säulen der Charité im Rahmen der Ausstellung – 15. Juli 2013., Vertriebene der medizinischen Fakultät / Charité, in der Endfassung vom 11. Juli 2013. (Online-PDF, abgerufen am 4. November 2026)
  14. ↑ Münchener Medizinische Wochenschrift vom 4. Oktober 1935, S. 1627.