Franz Thomas Reimer (* 4. Juni 1971 in Bonn) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und seit 2007 Professor für Öffentliches Recht und Rechtstheorie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Franz Reimer wurde im Juni 1971 in Bonn geboren. Nach dem Abitur am Collegium Josephinum Bonn und seinem Wehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Bonn, der University of Oxford und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1997 legte er das erste Staatsexamen ab. Im Jahr 2000 promovierte Reimer bei Dietrich Murswiek zum Thema Zum Verfassungsprinzip als Normtyp im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Das zweite Staatsexamen folgte 2001. Die venia legendi für Öffentliches Recht und Rechtstheorie erwarb er 2007 in Freiburg als wissenschaftlicher Assistent bei Andreas Voßkuhle, wo er seine Habilitationsschrift zum Thema Qualitätssicherung. Grundlagen eines Dienstleistungsverwaltungsrechts verfasste.
2007 erhielt er den Ruf an die Justus-Liebig-Universität Gießen. Dort war er von 2010 bis 2013 als Studiendekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft tätig.
Er war von 2012 bis 2018 Geschäftsführender Direktor des Rudolf-von-Jhering-Instituts für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung an der Universität Gießen. Außerdem ist er Vorsitzender des Vorstands der Erwin-Stein-Stiftung.
| Personendaten | |
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| NAME | Reimer, Franz |
| ALTERNATIVNAMEN | Reimer, Franz Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 4. Juni 1971 |
| GEBURTSORT | Bonn |