Franz Rumpel

Franz Rumpel (* 18. Januar 1848 in Zeuzleben im Landkreis Schweinfurt; † 26. Januar 1926 in Hausen) war ein deutscher Landwirt und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben

Franz Rumpel übernahm 1872 durch Einheirat in Hausen einen landwirtschaftlichen Betrieb. Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied der Zentrumspartei und gehörte 1890 zu den Mitbegründern der Raiffeisenbank in Hausen. Nachdem der Gründungsvorstandsvorsitzende Pfarrer Engelbert Och sich von seinem Posten zurückgezogen hatte, übernahm Rumpel die Führung der Organisation.

Bei einer Pilgerreise nach Palästina 1901 wurde er Träger des Ritterordens vom Heiligen Grab.

Von 1907 bis 1918 hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Karlstadt und hatte in mehreren Landtagsausschüssen einen Sitz.

Siehe auch

Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 21. Wahlperiode)

Ehrungen

Franz Rumpel in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.

Einzelnachweise

  1. ↑ Günter Liepert: Raiffeisenkasse zu Hausen Franz Rumpfel, Vorsitzender der Raiffeisenkassse Hausen
  2. ↑ Adreßbuch für München und Umgebung Datum=1909. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Personendaten
NAME Rumpel, Franz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Landwirt, Mitglied des Bayerischen Landtags (Zentrumspartei)
GEBURTSDATUM 18. Januar 1848
GEBURTSORT Zeuzleben, Landkreis Schweinfurt
STERBEDATUM 26. Januar 1926
STERBEORT Hausen