Franz Zebinger

Franz Zebinger (* 29. April 1946 in Sankt Peter am Ottersbach / Steiermark) ist ein österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge.

Biografie

Franz Zebinger legte im Jahr 1968 die staatliche Lehrbefähigungsprüfung für Orgel ab und erhielt im Jahr 1971 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz das „Konzertdiplom mit Auszeichnung“ für Orgel. Nach Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Kontrapunkt und Tonsatz bei Waldemar Bloch, Cembalo bei Vera Schwarz, Orgel bei Franz Illenberger sowie Klassische Archäologie und Romanistik wurde Zebinger im Jahr 1982 mit der Dissertation „Ikonographie zum Musikleben der Etrusker“ an der Karl-Franzens-Universität in Graz zum Dr. phil. promoviert.

In den Jahren von 1977 bis 2003 war Zebinger Lehrer für Continuopraxis und Generalbass sowohl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz als auch an der Expositur Oberschützen der Kunstuniversität Graz. Parallel dazu war er von 1994 bis 2005 Bundeslehrer für Generalbaß, historische Tasteninstrumente und Klavierpraxis im Hochschuldienst. Im Jahr 2000 gründete er den Verein „Komponisten und Interpreten im Burgenland“ (KIBu), dessen Präsident er bis zum Jahr 2008 war. Seit dem Jahr 2008 ist er dessen Ehrenpräsident.

Franz Zebinger ist als 2. Vizepräsident Vorstandsmitglied im Steirischen Tonkünstlerbund (STB), er lebt und arbeitet in Kumberg/Steiermark.

„Meiner pluralistischen Grundhaltung entspricht ein ebenso weit gefaßter Musikbegriff. Ich nehme zeitgenössische Kompositionstechniken auf und forme sie je nach den Erfordernissen des entstehenden Werkes um, andererseits beziehe ich starke Inspirationen aus der Musikgeschichte: Hier finde ich formale, handwerkliche, vor allem aber atmosphärische Anregung. Aus meiner Tätigkeit als Solist und Kammermusiker resultiert eine positive Einstellung zu den Ausführenden und ihren Instrumenten. Man könnte sagen, daß ich mich bemühe, instrumenten- und instrumentalistengerecht zu schreiben, trotzdem aber meine Klangideale zu realisieren.“

– Franz Zebinger, 1994: music austria Musikdatenbank

Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

Ensemblemusik

Solomusik

Vokalmusik

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Gerhard J. Winkler: Zebinger, Franz. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 3-7001-3067-8.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Biografie Franz Zebinger. Musikdatenbank von mica – music austria, 28. April 2020; abgerufen am 30. Oktober 2021.
  3. 1 2 3 Biografie Franz Zebinger. Kulturserver Graz; abgerufen am 2. November 2021.
  4. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 Werkeverzeichnis von Franz Zebinger. Musikdatenbank von mica – music austria, 28. April 2020; abgerufen am 3. November 2021.
Personendaten
NAME Zebinger, Franz
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge
GEBURTSDATUM 29. April 1946
GEBURTSORT Sankt Peter am Ottersbach, Steiermark