Fray Escoba

Film
Titel Fray Escoba
Produktionsland Spanien
Originalsprache Spanisch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 101 Minuten
Stab
Regie Ramón Torrado
Drehbuch Jaime García-Herranz
Musik Manuel Parada
Kamera Ricardo Torres
Schnitt Gaby Peñalba
Besetzung

Fray Escoba (dt.: Bruder Besen) ist ein spanischer Spielfilm aus dem Jahr 1961. Er handelt von dem peruanischen Dominikaner Martin von Porres.

Handlung

Martin lebt mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester in Armut. Sie werden wegen der afrikanischen Herkunft der Mutter ausgegrenzt. Als seine Mutter ihn auf den Markt schickt, um Lebensmittel einzukaufen, verschenkt er diese an einen Armen. Seine Versuche, Geld für neue Lebensmittel zu verdienen, schlagen fehl.

Sein Vater, der Gouverneur von Guayaquil, nimmt die Kinder zu sich, damit es ihnen bei ihm besser geht. Unterwegs treffen sie auf einen Bettler, dem Martin etwas Geld schenkt.

Zehn Jahre später kehren Martin und seine Schwester wieder nach Hause zurück. Bei einem Freund der Familie arbeitet Martin als Barbier. Einmal zieht er einem Kunden einen schmerzenden Zahn und verlangt kein Geld dafür.

In Lima tritt Martin ins Kloster ein und wird zunächst zum Fegen eingeteilt. Seine Freude ist groß, als er offiziell in die Ordensgemeinschaft aufgenommen wird. Trotzdem will er seine Plicht des Fegens nicht aufgeben. Sein Vater ist darüber so empört, dass er sofort nach Lima abreist.

Als Bruder Martin auf dem Markt Lebensmittel verteilt, wünschen sich die Menschen auch Schuhe, Geschirr und andere Dinge. Bruder Martin ist ganz perplex, als er die gewünschten Gegenstände in seinem Korb vorfindet. Seine Verwunderung nimmt zu, als er ins Kloster zurückkehrt und sein Korb wieder voller Lebensmittel ist.

Bruder Martins Vater trifft ein, um seinen Sohn abzuholen. Als er erkennt, wie unglücklich sein Sohn wäre, das Ordensleben sowie die einfachen Arbeiten, die er verrichtet, aufzugeben, gibt er nach.

Inzwischen kommen immer mehr Arme und Verwundete zum Kloster, um Wundertaten von Bruder Martin zu erbitten. Als Bruder Martin deswegen die Zelle von Bruder Cirilo nicht sofort fegt, beschimpft dieser ihn als Mulatte, was Bruder Cirilo sofort bedauert und Bruder Martin ihm verzeiht.

Bruder Martin schlichtet einen Streit auf dem Marktplatz und verletzt sich, als er zwischen die Fronten gerät und stürzt; er bringt das Waisenkind Juan zu den Armen des Klosters, die sich um das Kind kümmern; als im Kloster Mäuse auftauchen und getötet werden sollen, hilft er ihnen, zu fliehen; er nimmt einen Kranken im Kloster auf, der nachts vor der Tür steht.

Um die kargen Finanzmittel des Klosters aufzubessern, wird Bruder Martin gebeten, ein Gemälde und einige Kronleuchter zu verkaufen. Dabei erzielt er jedoch nicht so viel Geld wie erhofft.

Als die Polizei zwei flüchtige Verdächtige sucht, versteckt Bruder Martin sie in seiner Zelle und wendet dabei eines seiner Wunder an.

Als Bruder Martins Mutter stirbt, ist er an ihrem Totenbett. Später wird Bruder Martin zu seinem Vater geschickt, als dieser im Sterben liegt; Bruder Martin erreicht ihn gerade noch rechtzeitig.

Als später Bruder Martin selber stirbt, ist die Trauer groß.

Auszeichnungen