Freddy Litten (eigentlich Frederick S. Litten; * 1964 in Montreal) ist ein deutscher Wissenschaftshistoriker.
Litten studierte von 1982 bis 1991 an der Universität München Sinologie, Osteuropäische Geschichte, Geschichte der Naturwissenschaften und Astronomie. 1988 legte er die Magisterprüfung ab und promovierte 1991. Von 1992 bis 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft („Das Schicksal der Naturwissenschaftler an der Universität München 1945–1949“), die Mitarbeit an einem weiteren Forschungsprojekt folgte 1999/2000. Von 1995 bis 1997 vertrat er eine wissenschaftliche Assistentenstelle an der Universität München, von 1993 bis 1997 versah er Lehraufträge an dieser Universität und der Universität Augsburg. Seit 1998 ist Litten Mitarbeiter der Bayerischen Staatsbibliothek und beschäftigt sich dort u. a. mit Mikroformen und der Sacherschließung, außerdem wirkte er an der Redaktion der „Gemeinsamen Normdatei“ (GND) mit.
In seinen Veröffentlichungen beschäftigte sich Litten unter anderem mit Mikroformbeständen der Bayerischen Staatsbibliothek und mit der jüngeren Geschichte der Naturwissenschaften, insbesondere in Bezug auf die Universität München.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Litten, Freddy |
| ALTERNATIVNAMEN | Litten, Frederick S. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wissenschaftshistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1964 |
| GEBURTSORT | Montreal |