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| Bereich | Technische Produktdokumentation (TPD) | ||
| Titel | Freistiche - Formen und Maße | ||
| Erstveröffentlichung | 2016 | ||
| Letzte Ausgabe | Februar 2016 | ||
| Klassifikation | 01.100.20 | ||
| Nationale Normen | DIN EN ISO 18388:2020-01; OENORM EN ISO 18388:2020-01-01; SN EN ISO 18388:2020-06 | ||

Ein Freistich ist nach DIN 509 eine Abtragung an einer rotationssymmetrischen Innenkante mit einer bestimmten Form und festgelegten Maßen, die dem eingesetzten Werkzeug bei der Fertigung den erforderlichen Freiraum gibt. Je nach Form kann ein Freistich auch dazu dienen, dem anliegenden Teil beim Zusammenbau den erforderlichen Freiraum zu geben. Dies ist nur nötig, wenn am Gegenstück kein genügend großer Radius oder keine ausreichend große Fase angebracht werden kann (DIN 509, Form E eignet sich hierfür nicht, da das Gegenstück noch immer einen Radius oder eine Fase benötigt).
Dabei wird zwischen Freistichen für Wellen (Außenfreistich) und Naben (Innenfreistich) unterschieden.
Gewindefreistiche und -ausläufe sind in der Deutschen Norm DIN 76-1...3 festgelegt.
Genormt sind Freistiche in der ISO-Norm ISO 18388.
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| Bereich | Gestaltung rotationssymmetrischer Bauteile | ||
| Titel | Technische Produktdokumentation – Freistiche – Formen, Maße und Grenzabmaße | ||
| Kurzbeschreibung: | Vereinheitlichung der Innen- und Außenfreistiche bei Drehteilen und Bohrungen | ||
| Erstveröffentlichung | August 1966 | ||
| Letzte Ausgabe | Dezember 2022 | ||
DIN-Norm DIN 509:2006-12 wurde mit der Veröffentlichung der DIN EN ISO 18388 zurückgezogen. DIN 509:2022-12 gilt in Deutschland als Ergänzung zu DIN EN ISO 18388 und ist anwendbar für Freistiche bei Drehteilen und Löchern.
DIN 509 stellt Toleranzwerte und Empfehlungen zur Oberflächenbeschaffenheit für Freistiche bereit. In der Vorderansicht von Wellen werden Freistiche nicht dargestellt. Wenn nicht anders angegeben, haben Freistiche eine Rauheit von 3,2 µm.
Beispiel:
Die zwei meistverwendeten Formen des Freistichs sind E und F, alternativ finden aber auch G und H Verwendung. Die Formen A, B, C und D werden nicht mehr verwendet.