Friedrich Adam Widder

Friedrich Adam Widder (auch: Frederick Adam Widder; * 15. Januar 1724 in Oppenheim; † 26. Februar 1784 in Groningen) war ein deutscher Mathematiker.

Leben

Sein Vater war Johann Philipp Widder, damals Rektor der Lateinschule in Oppenheim und später kurpfälzerischer Kirchenrat sowie oberster Pfarrer an der reformierten Gemeinde in Mannheim. Widder studierte 1740 an der Universität Heidelberg und 1744 an der Universität Groningen. 1751 erwarb er sich in Groningen den akademischen Grad eines Magisters der Philosophie und hielt ab 1752 dort philosophische Vorlesungen. Am 22. April 1767 wurde er zum außerordentlicher Professor der Philosophie gekürt, zum Amtsantritt hielt er die Rede oratie de sapientia Dei in minimis naturae operibus conspicua.

Am 22. Dezember 1773 wurde er zum ordentlichen Professor der Philosophie und Mathematik ernannt und hatte in dieser Eigenschaft 1778 das Rektorat der Alma Mater übernommen, welches er 1779 mit der Rede de praecipuis in consequendo erruditione solidiore impedimentis philosophiae studio superandis niederlegte. Widder war ein außerordentliches Mitglied der kurpfälzischen Akademie der Wissenschaften. Er hatte sich auch mit der 1761 erfolgten Herausgabe von Engelhards Handbuch Compendium phil. pract. einen Namen gemacht. 1784 starb er an einem Blutsturz.

Werke

als Herausgeber

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Vermischte Nachrichten. In: Mannheimer Zeitung. 28. April 1784, S. 211 (books.google.de).
  2. ↑ Widder (Friedrich Adam). In: Johann Georg Meusel: Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller. Gerhard Fleischer d. J., Leipzig, 1815, Band 15, S. 89–90 (books.google.de).
Personendaten
NAME Widder, Friedrich Adam
ALTERNATIVNAMEN Widder, Frederick Adam
KURZBESCHREIBUNG deutscher Mathematiker
GEBURTSDATUM 15. Januar 1724
GEBURTSORT Oppenheim
STERBEDATUM 26. Februar 1784
STERBEORT Groningen