Friedrich Bernritter (* zwischen 1. November 1748 und 21. April 1749 in Eglingen; † 31. Oktober 1803 in Stuttgart) war ein deutscher satirischer Schriftsteller.
Bernritters Eltern waren der Förster Adolf Bernritter und dessen Frau Ursula Maria, geb. Erlenmayer, verwitwete Weise. Friedrich Bernritter wurde Schreiber, war wahrscheinlich von 1766 bis 1770 als Substitut in der Stadtschreiberei in Schorndorf tätig und arbeitete ab 1770 auf dem Oberamt in Böblingen. 1794 wurde er Rentkammer-Rat an der württembergischen Herzoglichen Rechenbank in Stuttgart. Von Herzog Friedrich erhielt er verschiedene Sonderaufträge, darunter eine Entsendung nach Wien 1803, wo er über Kriegsentschädigungszahlungen, die Kosten der Kurwürde und die Übernahme der Zisterzienserinnen-Abtei Heiligkreuztal verhandelte. Er erreichte jedoch nicht viel und wurde schon im selben Jahr wieder zurückberufen.
Bernritter war daneben als Schriftsteller tätig, insbesondere im Bereich der satirischen Literatur. Seine „Wirtembergischen Briefe“ enthalten satirische Schilderungen der Zustände in Württemberg unter der Herrschaft des Herzogs Carl Eugen.
| Personendaten | |
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| NAME | Bernritter, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher satirischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | zwischen 1. November 1748 und 21. April 1749 |
| GEBURTSORT | Eglingen |
| STERBEDATUM | 31. Oktober 1803 |
| STERBEORT | Stuttgart |