Friedrich Brettner

Friedrich Brettner mit seinem Diensthund

Friedrich Brettner (* 3. April 1935 in Gloggnitz) ist ein österreichischer Gendarm, zuletzt Gendarmeriebezirksinspektor, und als solcher auch Chronist und Autor.

Leben

Nach dem Besuch der Pflichtschule erlernte er den Beruf des Elektroinstallateurs. 1955 trat er in die Österreichische Bundesgendarmerie ein und war seit dieser Zeit im Exekutivdienst als Gendarmeriediensthundeführer tätig. Beim Gendarmerie-Zentralkommando in Wien fungierte er als Ausbilder für Diensthundeführer und Abrichter für Diensthunde und Sachverständiger für das Diensthundewesen der österreichischen Bundesgendarmerie im Bundesministerium für Inneres. Seit November 1994 befindet sich Friedrich Brettner im Ruhestand. Sein letzter Dienstgrad war Gendarmeriebezirksinspektor.

Als Schüler erlebte Brettner die Endkämpfe des Zweiten Weltkriegs in seiner Heimat mit. 1984 schrieb er eine Chronik über die Kämpfe im Semmering-Gebiet und brachte sein erstes Buch heraus, dem weitere folgten.

Seine Werke über das Ende des Zweiten Weltkrieges in Niederösterreich und die Veröffentlichungen über Gendarmeriegeschichte werden in fast allen Staaten Europas, in Amerika, Australien, Neuseeland und Japan in den Militärschulen als Nachschlagewerke geführt. Durch seine Nachforschungen konnten über 100 Soldaten, oft noch in Feldgräbern liegend, identifiziert werden. Diese Arbeiten für das Österreichische Schwarze Kreuz führt Brettner seit 1982 durch. Die letzten drei Bergungen fanden am 27. August 2012 im Raum Puchberg und Grünbach statt.

Von 1990 bis 2010 leitete er das Museum für Jüngere Zeitgeschichte in der Karl-Renner-Villa in Gloggnitz, wo er folgende Sonderausstellungen gestaltete:

Werke

Auszeichnungen